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Entlassungswelle bei Geldhäusern Arbeitslose Banker gehören bald zum Alltag

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Was machen Banker nach dem Rauswurf?

Eines der prominentesten Gesichter im deutschen Investment-Banking nahm jüngst Stellung zu den Perspektiven von geschassten Kollegen: Dorothee Blessing, Partner bei Goldman Sachs Deutschland und Ehefrau von Commerzbank-Chef Martin Blessing, sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“: „Jetzt werden mehr Leute die Bankenwelt verlassen.“

Ein neuer Trend sei dies. Bisher gab es eher eine Rotation zwischen den Häusern: Nach einem Rauswurf bei Bank A bekam man relativ zügig einen neuen Posten bei Bank B. Doch inzwischen gibt es nicht mehr genug Jobs. Und Blessing glaubt nicht, dass sie eigene Hedge-Fonds aufmachen oder zu anderen „Schattenbanken“ wechseln können: „Diejenigen, die ich kenne, machen unterschiedliche Dinge: wechseln zu Unternehmen, unterrichten an Universitäten, gehen zu gemeinnützigen Organisationen, werden Berater.“

Die Finanzkrise und ihre Folgen haben Hunderttausende Banker bereits den Job gekostet. Das Image ist im Eimer – in kaum einer Kneipe bekommt man wohl einen ausgegeben, wenn man angibt, Banker zu sein. Und die Bonuszahlungen, eines der wesentlichen Argumente für den Beruf, werden auch immer dünner ausfallen.

Heute kam die Meldung aus Brüssel, dass die EU-Staaten erwägen, die Ausschüttungen an Bankmanager zu begrenzen. Vorgeschlagen wird etwa, Prämien zu verbieten, die das eigentliche Gehalt übersteigen, wie aus einem internen Papier hervorgeht.

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30 Kommentare zu "Entlassungswelle bei Geldhäusern: Arbeitslose Banker gehören bald zum Alltag"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Bankster und Börsianer haben jedes Mal die Aktienkurse von Unternehmen hochgejubelt, wenn die immer neue Rationalisierungsprogramme mit Massenentlassungen angekündigt haben. Nun sind die Bankster selbst dran, mein Bedauern hält sich in engen Grenzen.

  • Auch mein Mitleid hält sich in Grenzen!
    ---------------------------------------
    Mit dem Recht das Geld der Kunden gegen diesen zu verwenden macht sich diese Branche selber schlecht. Siehe einige Beispiele im Internet.
    Die TV-Sparkassenwerbung finde ich persönlich zum Beispiel gut, aber wie sicher sind deren Kunden, die man persönlich per Namen kennt oder sind auch dort die Produkte an den Bedürfnissen der Kunden oder nur an den Bedürfnissen der Bank und der entsprechenden Mitarbeitern angepasst?
    http://www.stern.de/panorama/sparkasse-moessingen-talheim-durch-sex-zum-kredit-600809.html
    http://www.kanzlei-richter.com/gewinnspiele/gewinnspielmafia-kreissparkasse-tuebingen-zahlt-willi-s-ueber-6000-euro-zurueck.html
    http://www.handwerk-magazin.de/index.cfm?event=cmp.cst.documents.print&cid=8&documents.id=106751
    http://www.immobilienkredit.net/tipps/effektiver-jahreszins-fur-immobilienkredite-falsch-berechnet/

    usw.
    Wer also glaubt in der Filiale seiner Bank durch einen Kundenberater besser betreut zu werden, weil er Gebühren für sein Konto oder hohe Werbungskosten mitbezahlt, der täuscht sich. Ein Geldautomat scheint sicherer und billiger zu sein als manche hier glauben.

    Beispiele als Linkadresse zum selber lesen. Nur als Demo weil gerade heute im TV wieder eine dieser tollen Werbung lief und nochwas bevor ich es vergesse, die AGB der Banken nur zum Schutz der Kunden?

    Also Mitleid für Banken oder Kunden. Sparstrumpf oder persönliche Beratung. Geschädigte und Opfer sollten jedoch nicht erst lange nach ihrem Recht suchen müssen. Alles nur meine Meinung, wie sieht die Bank ihres Vertrauens aus?
    Sind sie doch nur eine Kontonummer oder ein Mensch. Wieviel persönliche Betreuung brauchen Sie und wieviel sind sie bereit dafür zu bezahlen. Fragen über Fragen ohne geeignete Lösungen und Antworten oder Hilfe für Betroffene. Da sollte man mal ansetzen. Fehler machen alle mal aber nicht so viele wie in diesem Bereich auf Kosten anderer geschieht.

    gez. mfgbetroffenerde




  • @ AdamSchmitz

    Tja bei den Banken gab es halt eine BANKSTER-BLASE!
    Die hatten ja alle nur einen Job weil es ja so gut mit den faulen Derivaten lief!

    Aber nach Ihrer Meinung kann man die ja alle wieder einstellen und stattdessen noch 5 Billionen Euro mehr Staatsschulden drauflegen!

    Alle Trader die heute immer noch der Vision des schnellen Geldes erliegen sollten sich diese Videos hier nochmal zu Gemüte führen!

    Andre´Kostolany und der neue Markt: http://www.youtube.com/watch?v=v41szpvrXvM

    Andre´Kostolany über die Verstaatlichung von Bankschulden 1982!!!:
    http://www.youtube.com/watch?v=5kH_1xBc2QE

  • Da erwischts wohl endlich mal die Richtige. Gier-Banker, die ganze Gesellschaften zerstören. Kein Mitleid!

  • Zuerst der Kopf, die Banker. Dann die Beine in der Industrie. Zum Schluss dann der Rumpf, die Handwerker u. der Mittelstand. Dies dürfte der Weg sein welcher uns alle erwartet. Europa hat abgewirtschaftet, soviel sollte klar sein.

  • Was macht ein Bankster nach seinem Rauswurf?
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    Ganz einfach: Er verlegt für ein Jahr seinen Wohnsitz nach Zypern!

    "Zumal sich die Mittelmeerinsel zu einem Knotenpunkt für internationale Geldwäsche und Steuerhinterziehung gemausert hat, wohin, das nur am Rande, auch geschasste Banker gerne für ein Jahr ziehen, um sich so die Steuern auf ihre Millionenabfindung zu sparen."
    Quelle: SZ
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-hilfen-zypern-am-scheideweg-1.1597461

  • Bankster werden "freigesetzt"
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    Das kann/darf doch nicht sein! Die sind doch "systemrelevant"! Die müssen doch "gerettet" werden!
    Das ist "alternativlos"!

    Die "Investmentbanker" sind doch die "Elite" unter den Bankstern. Die muß man halten! Beim Privatbanking kann/muß man sparen, das ist "unwirtschaftlich".

  • Sehr schön,weiter so!

  • Die Spielbanken werden geschlossen.Da wird natürlich auch das Personal nicht mehr gebraucht.
    Da Spielbanken keinerlei volkswirtschaftlichen Nutzen haben ,kann das nur sinnvoll sein.
    Zu denken gibt allerdings ,daß die Produkte,hauptsächlich Derivate -nach Warren Buffet finanzielle Massenvernichtungswaffen(und sie haben den Begriff unter Beweis gestellt)-keineswegs weniger wurden.Die Gesamtsumme scheint sogar noch angestiegen zu sein.Wo die jetzt gehandelt werden ?

  • Banker und Journalisten, ist das die nächste Hartz IV Generation?

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