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Ergebnislose Tarifgespräche Verdi beschließt Warnstreiks bei den Banken

Zwei Tarifverhandlungen verliefen ergebnislos, nun stehen im Bankgewerbe Warnstreiks an: Die Tarifkommission von Verdi entschied einstimmig. Knackpunkt ist für die Gewerkschaft die regelmäßige Samstagsarbeit.
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Frankfurts Bankentürme: Am Dienstag waren die Tarifgespräche für die rund 210.000 Mitarbeiter privater und öffentlicher Banken in Deutschland ohne Ergebnis vertagt worden. Quelle: dpa

Frankfurts Bankentürme: Am Dienstag waren die Tarifgespräche für die rund 210.000 Mitarbeiter privater und öffentlicher Banken in Deutschland ohne Ergebnis vertagt worden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach zwei ergebnislosen Tarifverhandlungen stehen dem deutschen Bankgewerbe Warnstreiks ins Haus. Die Tarifkommission der Gewerkschaft Verdi habe am Mittwoch in Frankfurt einstimmig für Arbeitskampfmaßnahmen votiert, sagte eine Sprecherin: „Die Kollegen sind außerordentlich empört.“ Am Dienstag waren die Tarifgespräche für die rund 210.000 Mitarbeiter privater und öffentlicher Banken in Deutschland ohne Ergebnis vertagt worden.

Verdi wirft den Arbeitgebern vor, an ihrer Forderung nach einer regelmäßigen Samstagsarbeit für Bankbeschäftigte festzuhalten und ein Gehaltsangebot nur in einem Gesamtpaket mit der Samstagsarbeit vorlegen zu wollen. Hingegen kritisierten die Arbeitgeber die starre Haltung der Gewerkschaften. „Wir brauchen im aktuellen Umfeld eine maßvolle Gesamtlösung aus Gehalt und Sachthemen“, sagte Stephan Leithner, Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber.

Verdi fordert einen Sockelbetrag von 100 Euro plus 3,5 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten von privaten und öffentlichen Banken. Die Verhandlungen sollen am 30. Juni in Wiesbaden fortgesetzt werden.

  • dpa
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