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Ergebnisprognose bestätigt - niedrigere Risikovorsorge Bankgesellschaft erwartet schwarze Zahlen

Drei Jahre nach dem Bankenskandal sieht sich die Bankgesellschaft Berlin auf dem Weg aus der Krise. Der im Zuge der Sanierung geplante Verkauf der Tochter Weberbank wurde eingeleitet und die Risikovorsorge für faule Kredite soll in den kommenden Jahren deutlich reduziert werden.

HB BERLIN. 2005 und 2006 seien Vorsorgen zwischen 200 und 250 Mill. € realistisch, sagte Vorstandschef Hans-Jörg Vetter am Freitag auf der Hauptversammlung in Berlin. Im vergangenen Geschäftsjahr standen noch 351 Mill. € Risikovorsorge in den Büchern.

Die Bank will 2004 außerdem nach fünf verlustreichen Jahren endlich wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Der Vorstand halte am Ziel eines Vorsteuerergebnisses in Höhe von 100 Mill. € fest, bekräftigte Vetter. Die Sanierung der durch verlustreiche Immobiliengeschäfte in Existenznot geratenen Gesellschaft komme voran. „Der Patient hat die Intensivstation mittlerweile verlassen“, sagte Vetter.

Nachdem die EU-Kommission milliardenschwere Hilfen des Landes Berlin im Februar 2004 abgesegnet hatte, verfüge der Konzern nun wieder über eine Planungsgrundlage für die kommenden Jahre. Zu den von der EU erteilten Auflagen gehört auch der Verkauf von Beteiligungen. Das Verkaufsverfahren für die Weberbank sei angelaufen, teilte Vetter mit. Bis zum 16. Juli müssten die Angebote für die vollständige Übernahme des Instituts abgegeben werden.

Vetter hatte den Buchwert der Tochter bislang mit 188 Mill. € angegeben. Aus dem Konzern soll auch die Investitions Bank Berlin (IBB) herausgelöst werden. Dies geschehe rückwirkend zum 1. Januar 2004, hieß es. Mit dem ebenfalls vorgeschriebenen Verkauf der Berliner Bank will sich der Vorstand unterdessen Zeit lassen. „Denkbar ist ein kompletter Verkauf oder auch nur der Übergang von Kunden, Privatkundencentern und Mitarbeitern an einen neuen Eigentümer“, erläuterte der Vorstand.

2003 musste die Bankgesellschaft noch einen Verlust von 316 Mill. € hinnehmen, der vor allem auf hohe Abschreibungen, Rückstellungen und Wertberichtigungen in Zusammenhang mit den EU-Auflagen zurückging. Ohne die Sondereffekte hätte die Bank nach eigenen Angaben nach Steuern 24 Mill. € Gewinn ausgewiesen.

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