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Erin Platts Neue Europa-Chefin der Silicon Valley Bank will die Expansion vorantreiben

Die Amerikanerin Erin Platts blickt zuversichtlich auf die hiesige Tech-Szene – und will noch im laufenden Jahr nach Skandinavien expandieren.
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Die Managerin ging gleich nach der Uni zur Silicon Valley Bank. Quelle: Reuters/Francine Beleyi
Erin Platts

Die Managerin ging gleich nach der Uni zur Silicon Valley Bank.

(Foto: Reuters/Francine Beleyi)

LondonIhren New Yorker Akzent hat sie noch nicht abgelegt, doch nach zwölf Jahren in der britischen Hauptstadt fühlt sich Erin Platts als Londonerin.

Die Amerikanerin war damals als fünfte Mitarbeiterin in die Europazentrale der Silicon Valley Bank gekommen, um das dortige Geschäft mit aufzubauen.

Inzwischen ist die Zahl der Mitarbeiter auf 250 gewachsen – und Platts startete diese Woche als neue Chefin der EMEA-Region. Die 37-Jährige beerbt Phil Cox, der als Chief Operating Officer in die Zentrale ins kalifornische Santa Clara wechselt.

Die Hausbank des Silicon Valleys fungiert seit drei Jahrzehnten als Risikokapitalgeber für den Tech-Sektor, vom kleinen Start-up bis hin zum börsennotierten Konzern.

Platts will nun die Expansion in Europa vorantreiben. Sie sei sehr „bullish“ in Bezug auf die Risikokapitalszene in der Region, sagt sie dem Handelsblatt.

Allein dieses Jahr will sie 40 neue Leute einstellen, die meisten davon in London. Die britische Hauptstadt bleibe auch nach dem Brexit Europas erste Anlaufstelle für Risikokapital und Start-ups, meint Platts. Doch die Bank hat auch Büros in Irland, Tel Aviv und Frankfurt. Als Nächstes ist die Expansion nach Skandinavien geplant, wahrscheinlich schon in diesem Jahr.

Die Bilanz des im vergangenen Sommer eröffneten Frankfurter Büros fällt bislang gemischt aus. Der Empfang bei Firmen und Risikokapitalgebern sei „wunderbar“ gewesen, sagt Platts. Zu den Kunden zählen etwa die Berliner Start-ups Hello Fresh und Cherry Ventures. Doch die Mitarbeitersuche sei schwieriger als erwartet, sagt Platts. Sie will die zwölf Mitarbeiter bis Jahresende um eine Handvoll aufstocken und kämpft mit dem Fachkräftemangel wie viele andere Tech-Unternehmen auch.

Die Sorge, dass gerade eine zweite Dotcom-Blase entsteht, teilt die studierte Betriebswirtin nicht. Es werde dieses Jahr wohl nicht mehr so viele Börsengänge geben wie im „fantastischen Jahr“ 2018, sagt sie. Auch könne es zu Kurskorrekturen an den Märkten kommen. „Aber das Innovationswachstum in der Welt und in Europa wird anhalten.“

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