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Erklärung der Post-Führung Postbank wieder voll auf IPO-Kurs

Die Deutsche Post hat am Donnerstag den Spekulationen um die Zukunft ihrer Tochter ein Ende gemacht und offiziell erklärt, dass ein Verkauf an die Deutsche Bank ausdrücklich ausgeschlossen sei. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass es zuvor Gespräche gegeben hat.

HB BONN. Damit dürfte der größte Börsengang seit vier Jahren in Deutschland wie angekündigt über die Bühne gehen - wenn die Aktienmärkte bis dahin nicht weiter nachgeben sollten und dem Post-Vorstand doch noch einen Strich durch die Rechnung machen.

„Der Börsengang der Postbank wird in der geplanten Form und in angekündigtem Umfang realisiert“, teilte der Bonner Logistikkonzern mit. „Außerhalb des Börsengangs wird es keinen Verkauf der Postbank oder von Teilen derselben an in- oder ausländische Investoren geben; ebenso wenig werden größere Pakete an Kreditinstitute oder andere strategische Investoren abgegeben.“ Die Post fügte in ihrer Erklärung hinzu: „Mindestens 50 % und eine Aktie des Kapitals und der Stimmrechte der Postbank bleiben dauerhaft im Besitz der Deutschen Post AG.“

Nach den Irritationen und Unsicherheiten, die das Hin und Her zuvor in Finanz- und Bankenkreisen ausgelöst hatte, wirkte die offizielle Erklärung aus Bonn wie ein Befreiungsschlag. Die Übernahmespekulationen drohten bereits zu einer beispiellosen Farce und auch zur Imagebelastung für beide Seiten zu werden und erreichten einen Höhepunkt, als Berichte über einen internen Machtkampf zwischen Vorstand und Aufsichtsrat in der Deutschen Bank in Umlauf kamen. Dazu kam die politische „Intervention“ von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), der durch seinen Fusions-Appell an deutsche Banken die ganze Sache erst richtig angeheizt hatte.

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