Eurex-Clearing Deutsche Börse lockt im Derivategeschäft Großbanken an

Die Deutsche Börse punktet im Kampf um die Abwicklung von Derivategeschäften nach dem Brexit. Die EU kann sich dazu bisher nicht zu einer klaren Haltung durchringen.
Das kürzlich ins Leben gerufene Anreizprogramm für Großkunden zeigt erste Wirkungen. Quelle: dpa
Zentrale der Deutschen Börse in Frankfurt

Das kürzlich ins Leben gerufene Anreizprogramm für Großkunden zeigt erste Wirkungen.

(Foto: dpa)

Brüssel, FrankfurtIm Oktober hat Eric Müller den Köder ausgeworfen. Und nun ist er froh, dass die Fische anbeißen. Müller ist Chef der Deutsche-Börse-Tochter Eurex-Clearing. Zu seinen Aufgaben gehört es, bei der Abwicklung von außerbörslichen Derivaten in Euro Marktanteile zu gewinnen. Bisher wird der Großteil dieses Geschäfts in London abgewickelt.

Im Herbst hat Müller deshalb ein neues Anreizsystem aufgelegt. Es sieht vor, dass die zehn aktivsten Teilnehmer ab diesem Jahr einen Teil des Gewinns von Eurex-Clearing im Zins-Swap-Geschäft erhalten. Die fünf aktivsten Kunden bekommen zudem einen Aufsichtsratssitz.

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