Euro-Zone Banken vergeben etwas weniger Kredite

Weniger stark erwartet ist die Kreditvergabe von Banken in der Eurozone zurückgegangen, zurückgegangen ist sie aber doch, wie die EZB am Donnerstag mitteilte. Auch andere Zahlen fielen anders aus als erwartet.
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Die Zahl der Kreditvergaben im Euroraum ist leicht zurückgegangen. Die EZB will das ändern. Quelle: dpa
EZB versucht die Trendwende

Die Zahl der Kreditvergaben im Euroraum ist leicht zurückgegangen. Die EZB will das ändern.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Kreditvergabe der Banken in der Euro-Zone ist im Dezember leicht zurückgegangen. Die Geldhäuser vergaben insgesamt 0,5 Prozent weniger Darlehen als im Vorjahresmonat wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag mitteilte.

Von Reuters befragte Experten hatten einen etwas stärkeren Rückgang von 0,7 Prozent erwartet. Im November war die Kreditvergabe noch um 0,9 Prozent gesunken. Die Währungshüter hatten im Oktober ihr Wertpapier-Kaufprogramm gestartet. Mit der Anschubhilfe durch den Erwerb von Pfandbriefen und Kreditverbriefungen soll die Vergabe von Darlehen beflügelt werden.

Das Wachstum der für das Euro-Währungsgebiet wichtigen Geldmenge M3 lag im Dezember bei 3,6 Prozent. Experten hatten mit einem etwas geringeren Plus von 3,5 Prozent gerechnet. Im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt (Oktober bis Dezember) nahm M3 um 3,1 Prozent zu.

Die Geldmenge M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge gilt als Anzeichen für eine potenzielle Inflationsgefahr.

  • rtr
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  • Wie sollte die Inflation steigen, wenn die Banken weder den Unternehmen noch den Privathaushalten mehr Kredit geben? Es findet nicht einmal mehr Ersatz statt. Werden bald gar keine Kredite mehr im Umlauf sein? Was tun die Banken dann?

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