Europäische Tochtergesellschaft Chinesische Investmentbank CICC zieht es wegen Brexit nach Frankfurt

Das chinesische Finanzinstitut CICC zieht es wegen des Brexits nach Frankfurt. Ähnliche Schritte haben schon mehrere andere Institute unternommen.
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Die chinesische Bank eröffnet eine europäische Tochtergesellschaft in Frankfurt. Quelle: Reuters
CICC-Chef Levin Zhu

Die chinesische Bank eröffnet eine europäische Tochtergesellschaft in Frankfurt.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDie chinesische Investmentbank CICC hat sich für Frankfurt als Unternehmenssitz in Kontinentaleuropa entschieden. Seit dem Brexit-Referendum hätten sich damit bereits mehr als 24 Banken entschlossen, ihr Geschäft oder Teile davon nach Hessen zu verlagern, teilte der Lobbyverband Frankfurt Main Finance am Montag mit.

Die China International Capital Corporation (CICC) ist in Europa bislang nur in Großbritannien mit einer Tochtergesellschaft vertreten. Um auch nach dem EU-Austritt Großbritanniens im März 2019 ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anbieten zu können, braucht die chinesische Investmentbank wie andere Institute auch eine Gesellschaft mit EU-Banklizenz. Frankfurt konkurriert unter anderem mit Paris und Dublin, die sich ebenfalls erhoffen, Nutznießer des Brexit zu werden.

  • rtr
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