Ex-Chef der BoA Rechtsstreit mit Merrill Lynch beigelegt

Nach einer millionenschweren Zahlung wurde die Klage gegen den ehemaligen Finanzchef der Bank of Amerika, Joe Price, eingestellt. Es soll bei der Übernahme von Merrill Lynch 2008 Investoren getäuscht haben.
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Die Bank of America (BoA) soll bei der Übernahme von Merrill Lynch 2008 Investoren inters Licht geführt haben. Quelle: dpa

Die Bank of America (BoA) soll bei der Übernahme von Merrill Lynch 2008 Investoren inters Licht geführt haben.

(Foto: dpa)

New YorkGegen eine Zahlung von 7,5 Millionen Dollar ist die Anklage des Bundesstaates New York gegen den ehemaligen Finanzchef der Bank of America (BoA) Joe Price im Zusammenhang mit der Übernahme von Merrill Lynch eingestellt worden.

Der Justizminister des Staates, Eric Schneidermann, sprach am Freitag von einem weiteren Schritt, die Spitzen-Manager der Finanzbranche für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen.

Mit der Einigung ist kein Schuldeingeständnis verbunden. Prices Anwalt war zunächst nicht zu erreichen. Das "Wall Street Journal" hatte zuerst von der Einigung berichtet.

Price, dem ehemaligen Konzernchef Kenneth Lewis und der Bank selbst wurde vorgeworfen, die Investoren bei der Übernahme von Merrill Lynch 2008 in die Irre geführt zu haben.

Sie sollen das wahre Ausmaß der Merrill-Verluste vertuscht sowie verschleiert haben, welche Auswirkungen die Fusion auf die künftigen Gewinne der BoA haben würde.

Lewis hatte bereits einen Vergleich über zehn Millionen Dollar geschlossen, das Institut über 15 Millionen Dollar. Getrennt davon wurde im vergangenen einer Sammelklage von Investoren über 2,43 Milliarden Dollar stattgegeben.

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