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Ex-Chef der Dresdner Bank Herbert Walter soll Hypo Alpe Adria überwachen

Die Abwicklung der österreichischen Pleite-Bank Hypo Alpe Adria (HGAA) soll von Herbert Walter kontrolliert werden. Der 60-Jährige war Vorstandschef der Dresdner Bank. Er wird wegen seiner Erfahrung geschätzt.
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Herbert Walter, hier ein Archivfoto aus dem Jahr 2005, wurde von Österreichs Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger nominiert. Quelle: Reuters

Herbert Walter, hier ein Archivfoto aus dem Jahr 2005, wurde von Österreichs Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger nominiert.

(Foto: Reuters)

Wien Der ehemalige Dresdner-Bank-Chef Herbert Walter soll über die Abwicklung der maroden österreichischen Bank Hypo Alpe Adria (HGAA) wachen. Österreichs Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) teilte am Sonntag mit, dass er den 60-Jährigen als Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank nominiert habe.

Die 2009 notverstaatlichte Bank hatte sich bei ihrer Expansion in Südosteuropa völlig verspekuliert. Vor wenigen Tagen war die Entscheidung gefallen, faule Vermögenswerte der ehemaligen BayernLB-Tochter über eine Bad Bank abzuwickeln. Daneben sollen die Osteuropa-Töchter schnell verkauft werden.

Walter verfüge über die notwendige Erfahrung, sagte Spindelegger. Während Walters Zeit als Vorstandschef der Dresdner Bank wurden Problemkredite in einer ausgelagerten Sparte abgebaut. Zur Zeit sitzt er im Board der irischen Bank Depfa, die von ihrer deutschen Mutter Hypo Real Estate dieses Jahr verkauft werden soll.

Insgesamt werde der Abbau den Staat noch rund 4 Milliarden Euro kosten, sagte Spindelegger in einem ORF-Interview. Um diese Summe zu reduzieren, solle die BayernLB mitzahlen, bekräftige er. Österreich und die BayernLB streiten derzeit darüber, ob die Hypo 2,3 Milliarden Euro an die BayernLB zurückzahlen muss.

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  • dpa
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