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Ex-LBBW-Chef Jaschinski scheidet als MainFirst-Partner aus

Der ehemalige LBBW-Chef Siegfried Jaschinski verabschiedet sich aus dem Verwaltungsrat der MainFirst. Er will dem Haus aber erhalten bleiben. Für die Investmentbank ist es nicht der erste Einschnitt in diesem Jahr.
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Siegfried Jaschinski, Ex-Vorstandsvorsitzender der LBBW Bank, verlässt den Verwaltungsrat der MainFirst. Quelle: dpa

Siegfried Jaschinski, Ex-Vorstandsvorsitzender der LBBW Bank, verlässt den Verwaltungsrat der MainFirst.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer ehemalige LBBW-Chef Siegfried Jaschinski zieht sich aus der Frankfurter Investmentbank MainFirst zurück. Er habe den Verwaltungsrat des Instituts verlassen und werde allmählich auch als Partner ausscheiden, sagte Jaschinski am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Er bleibe Mainfirst aber als Berater erhalten. In dieser Funktion will der 59-Jährige der Bank unter anderem helfen, Geschäft bei Unternehmen zu akquirieren.

Jaschinski war von 2005 bis 2009 Vorstandschef der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Die Staatsanwaltschaft warf ihm und seinen Vorstandskollegen später vor, die wahre Lage des Instituts vor der Beinahe-Pleite 2009 verschleiert zu haben. Die meisten Vorwürfe lösten sich im Gerichtsprozess jedoch in Luft aus, im April wurde das Verfahren gegen die Zahlung einer Geldauflage eingestellt.

Ein Mainfirst-Sprecher bestätigte den Rückzug Jaschinskis und wies eine Meldung des „Manager Magazins“ über den Grund dafür als falsch zurück. Das Magazin berichtete, Jaschinski habe sich mit Mainfirst-Vorstandschef Andreas Haindl überworfen und dem Institut deshalb den Rücken gekehrt.

Der Abgang des prominenten Partners ist für Mainfirst der zweite große Einschnitt in diesem Jahr. Erst im Februar hatte Firmengründer Patrick Bettscheider angekündigt, seine Mehrheitsbeteiligung an Mainfirst an die Mitgesellschafter zu verkaufen und aus dem Unternehmen auszusteigen.

  • rtr
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