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Experten erwarten weitere Konsolidierung West-Banken hoffen auf Osteuropa

Wer erstmals nach Osteuropa reist, kann mit den Schildern an den Bankfilialen nur wenig anfangen. Namen wie Zagrebacka Banka oder BPH PBK sind außerhalb der Landesgrenzen oft nur Insidern geläufig. Doch der Schein trügt: Hinter vielen Banken Osteuropas stehen längst Topadressen der europäischem Finanzwelt.
  • Christian Potthoff (Handelsblatt)

HB FRANKFURT. Angesichts weitgehend gesättigter Märkte in der Heimat sehen internationale Großbanken in Osteuropa die Chance, in einem vermeintlichen Wachstumsmarkt neue Ertragsquellen zu erschließen.

Ob diese Hoffnungen aufgehen, zeigt das Handelsblatt in einer neuer Serie. In loser Folge werden in den kommenden Wochen die wichtigsten Banken der Region vorgestellt. Das Schwergewicht liegt dabei auf den EU-Beitrittskandidaten, deren Finanzindustrie von der Zugehörigkeit zur Europäischen Union einen weiteren Schub erhalten dürfte. Außerdem werden die wichtigsten Spieler im russischen Bankenmarkt unter die Lupe genommen.

Wie groß die Macht ausländischer Banken in der Finanzbranche der Beitrittskandidaten schon jetzt ist, zeigt eine Studie der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), die österreichische Tochter der Hypo-Vereinsbank (HVB). Gemessen an der Bilanzsumme kontrollieren internationale Banken in Zentral- und Osteuropa mittlerweile 62 % des Marktes. Vor allem die österreichischen Banken haben die Privatisierungen die vergangenen zehn Jahre genutzt, um sich in der Nachbarregion zu etablieren. Gemessen an der Bilanzsumme ist BA-CA die drittgrößte Bank in der Region. Der österreichische Rivale Erste Bank steht sogar an zweiter Stelle und die RZB Raiffeisenbank folgt auf Rang sieben. Daneben gehören auch die belgische KBC – gemessen an der Bilanzsumme größte Auslandsbank der Region – und Societe Generale sowie die beiden italienischen Banken Unicredito und Banca Intesa BCI zu den bedeutenden Spielern.

Sie alle hoffen darauf, dass der EU-Beitritt den Ländern eine neuen wirtschaftlichen Schub bringt. Im Vergleich zu Westeuropa ist das Bankgeschäft in der Region, in der viele Menschen noch nicht einmal ein Sparbuch geschweige den Kreditkarten haben, kaum entwickelt. „Das Wachstumspotenzial ist sehr gut“, meint Grzegor Zawada, Bankanalyst bei der Ersten Bank in Warschau. Die Volkswirte der Bank Austria erwarten bis 2006 ein Wachstum um 9 % pro Jahr.

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