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EZB zu Problembank Chefaufseherin hält Monte Paschi für solvent

Nach der Einschätzung der Chef-Bankenaufseherin Daniele Nouy ist die italienische Problembank Monte dei Paschi di Siena solvent. Andernfalls würde man nicht über eine Rekapitalisierung diskutieren, erklärte Nouy.
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Die Gespräche zwischen der italienischen Bank und der Europäischen Kommission hinsichtlich des Rettungsplans seien bereits weit fortgeschritten, so Nouy. Quelle: AFP
EZB-Chefbankenaufseherin Daniele Nouy

Die Gespräche zwischen der italienischen Bank und der Europäischen Kommission hinsichtlich des Rettungsplans seien bereits weit fortgeschritten, so Nouy.

(Foto: AFP)

Frankfurt Die angeschlagene italienische Bank Monte dei Paschi di Siena ist nach Einschätzung der EZB-Bankenaufsicht solvent. „Ja, andernfalls würden wir nicht über die vorsorgliche Rekapitalisierung diskutieren“, sagte die oberste Bankenwächterin der Euro-Zone, Daniele Nouy, der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Die Gespräche über den Rettungsplan mit der Europäischen Kommission seien in einem späten Stadium, sagte die Französin.

Nach dem Scheitern einer Kapitalerhöhung im Dezember hatte das Geldhaus beim italienischen Staat um Hilfe nachgesucht. Die EZB hat den Kapitalbedarf der ältesten Bank der Welt mit 8,8 Milliarden Euro beziffert. Es wird erwartet, dass die italienische Regierung 6,6 Milliarden Euro in die Bank pumpt und einen 70-prozentigen Anteil übernimmt.

  • rtr
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