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Fed US-Notenbank plant eigenes Echtzeit-Zahlungssystem

Das neue Zahlungssystem soll ab 2023 oder 2024 starten und parallel zu einem privaten bestehen. Es soll vor allem kleineren Banken zugute kommen.
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Das Gebäude der Federal Reserve in Washington Quelle: Reuters
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Das Gebäude der Federal Reserve in Washington

(Foto: Reuters)

New York/Washington Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) plant ihr eigenes Echtzeit-Zahlungs- und Abwicklungssystem, das rund um die Uhr in Betrieb sein soll. Unter dem Namen „FedNow“ soll das System 2023 oder 2024 an den Start gehen, teilte die Zentralbank am Montag mit.

Das neue System soll vor allem kleineren Banken zugute komme. Sie mussten sich bisher auf ein sehr langsames System stützen, bei dem Geldtransfers manchmal Tage dauern können. Diese kleineren Banken hatten daher die Fed aufgerufen, ein schnelleres System zu entwickeln.

Verschiedene Großbanken – darunter Citigroup, U.S. Bancorp und JP Morgan – haben sich dagegen bereits zusammengetan und 2017 ein eigenes System für Echtzeit-Überweisungen entwickelt. Sie hatten versucht, das neue Projekt der Fed zu verhindern.

„Jeder hat das Recht, in der gleichen Lage zu sein, Zahlungen in Echtzeit und sicher zu tätigen und zu empfangen. Und jede Bank hat das Recht, diesen Dienst seinen Kunden anzubieten“, sagte die Fed-Gouverneurin Lael Brainard in einer Rede in Kansas City am Montag. In Zukunft wird es beide Systeme – das private und das der Fed – parallel geben.

Mehr: Der US-Präsident schafft es nicht, den Wechselkurs zu drücken und so die US-Exporte zu fördern. Ein Grund: China wertet seine Währung Yuan ab.

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