Finanzkrise Die Wahrheit über den Zustand der Banken

Die Schuldenkrise macht die Kanzlerin weiter nervös: Angela Merkel hat erneut versprochen, die Banken notfalls mit Steuergeld zu retten wie 2008. Wie sicher sind Europas Geldhäuser noch? Die Bankaufseher zittern bereits.
Update: 07.10.2011 - 00:15 Uhr 34 Kommentare
Treffen von Finanzexperten im Bundeskanzleramt in Berlin. Quelle: dapd

Treffen von Finanzexperten im Bundeskanzleramt in Berlin.

(Foto: dapd)

Berlin/DüsseldorfKanzlerin Angela Merkel (CDU) will europäischen Banken in der Schuldenkrise notfalls rasch mit frischem Kapital unter die Arme greifen. Damit solle eine Bankenkrise wie 2008 abgewehrt werden, machte sie am Donnerstag in Berlin nach einem Treffen mit den Chefs von Weltbank, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) deutlich. Zugleich will die Kanzlerin den weltweiten Kapitalfluss schärfer kontrollieren und regulieren.  

Damit soll das internationale Währungssystem „stabiler und widerstandsfähiger“ gemacht werden. Vorschläge dazu würden dem G20-Treffen am 3. und 4. November in Cannes vorgelegt, sagte Merkel. Damit werde die Arbeit aber noch nicht beendet sein. Man brauche ein „gemeinsames Verständnis im Umgang mit Kapitalströmen“, sagte sie.  

Über die drohende Bankenkrise sagte Merkel, die Politik müsse den Rat der Fachleute „sehr ernst nehmen“. Diese kämen mehr und mehr zur Überzeugung, dass eine Kapitalaufstockung nötig sei. „Ich glaube, wenn die Notwendigkeit dafür besteht, dann ist es vernünftig investiertes Geld, und dann sollten wir nicht zögern, weil die Schäden, die sonst auftreten, um Größenordnungen höher sind.“ Zunächst aber sollten die Banken selbst zusehen, wie sie an ausreichend Kapital kämen.

Europa fürchtet offenbar ein neues Bankenbeben. Wie im Jahr 2008 droht eine Vertrauenskrise: Aus Angst vor einer Krise leihen viele Geldhäuser anderen Banken kein Geld mehr - und beschwören damit die Krise erst hinauf. Hinzu kommt die Furcht, dass eine Pleite Griechenlands enorme Löcher in die Bilanzen europäischer Geldhäuser reißen könnte – vor allem in Frankreich und Italien. Die Parallelen zum gerade erst überstandenen ersten Teil der Finanzkrise sind erschreckend. Auch damals liehen sich die Institute kein Geld mehr, denn sie wussten nicht, wie viel Kapital ihre ehemaligen Geschäftspartner in den amerikanischen Subprime-Markt gesteckt hatten. In dieser Situation bemühen sich Europas Staatschefs jetzt um vertrauensbildende Maßnahmen.

Wegen der Schuldenkrise hat sich Angela Merkel heute mit Weltbankchef Robert Zoellick, IWF-Chefin Christine Lagarde (von links) und OECD-Präsident Angel Gurria (re.) beraten. Quelle: dapd

Wegen der Schuldenkrise hat sich Angela Merkel heute mit Weltbankchef Robert Zoellick, IWF-Chefin Christine Lagarde (von links) und OECD-Präsident Angel Gurria (re.) beraten.

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Die Finanzminister haben die Aufsichtsbehörde European Banking Authority (EBA) darum gebeten, bei den Banken eine neue Runde Stresstests durchzuführen – und zwar unter der Annahme, dass es zu großen Abschreibungen auf griechische Anleihen kommen könnte. Das berichtete am Mittwochabend die „Financial Times“ unter Berufung auf EU-Kreise. Den Angaben zufolge soll die EU darauf bestehen, dass die neuen Stresstests nicht als Vorbereitung für einen griechischen Zahlungsausfall verstanden werden. „Die EBA sieht sich die Kapitalpositionen der Banken an“, teilte die Aufsicht die Aufsicht daraufhin heute prompt mit. Von einem regelrechten Stresstest allerdings will sie nichts wissen.

Nur anschauen oder gleich testen - passieren muss auf jeden Fall etwas. Zur Zeit nämlich verfügen die Marktteilnehmer offenbar nur über unzureichende Informationen, was die Stabilität der großen Banken betrifft. Wie groß die Nervosität ist, belegen die heutigen Zahlen vom Geldmarkt im Euroraum. Die eintägigen Ausleihungen der Geschäftsbanken bei der Europäischen Zentralbank stiegen von 1,361 Milliarden Euro am Vortag auf 3,153 Milliarden Euro zu. Damit liegen die sie so hoch wie zuletzt Mitte September. Die eintägigen Einlagen stiegen ebenfalls - sie kletterten von 213,2 Milliarden auf 221,4 Milliarden Euro. Sie liegen damit so hoch wie zuletzt im Juli 2010 und deutlich über ihrem üblichen Jahresdurchschnitt.

Die eintägigen Einlagen und Ausleihungen der Banken bei der EZB gelten als Indikator für das Misstrauen der Institute untereinander. Normalerweise leihen sich die Banken nur ungern kurzfristige Mittel bei der Notenbank, da sie dafür einen hohen Zins von derzeit 2,25 Prozent zahlen müssen. Für die Einlagen erhalten die Banken hingegen einen nur geringen Zins von aktuell 0,75 Prozent. Kurzfristige Mittel leihen sich die Banken normalerweise lieber untereinander zu günstigeren Konditionen am sogenannten Interbankenmarkt aus. Doch zurzeit gehen sie lieber auf Nummer sicher.

Die US-Bank Morgan Stanley kommt in einer Studie zu einem erschreckenden Ergebnis: „Die Banken in der Kernzone Europas müssen gegen eine Rezession geschützt und die Banken in der Peripherie müssen gegen eine Depression geschützt werden.“ Es brauche ein Notprogramm über 140 Milliarden Euro. Solche Aussagen verunsichern die Märkte, gerade weil sie so realistisch wirken.

Die Schwächen der Stresstests

Auch hierzulande sind die Institute nicht frei von Sorgen, wie Analysten immer wieder betonen. Ein Beispiel ist Rücknahme der Gewinnziele der Deutschen Bank vor wenigen Tagen. Gebetsmühlenartig wiederholen die Privatbanken, wie stabil sie seien - so auch heute: „Im Moment stehen die deutschen Banken vergleichsweise gut und solide da“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Michael Kemmer. Seit dem Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 hätten sich die Institute „gut weiterentwickelt“, sagte er und verwies auf eine höhere Eigenkapitalquote und ein verbessertes Risikomanagement in den Unternehmen.

Die Akteure am Markt seien verunsichert, „wer welche kritischen Anleihen in den Büchern hat, wo es Ansteckungseffekte geben könnte, und, und, und“, sagte Kemmer. Deshalb legten die Institute ihr Geld lieber bei der Europäischen Zentralbank (EZB) an als bei einer gewöhnlichen Bank: „Da setzt dann eine gewisse Spiralwirkung ein, und das gibt schon Anlass zur Sorge.“ Zwar stelle die EZB in ausreichendem Maße Geld zur Verfügung, „aber trotzdem ist dieser Vertrauensverlust, der hier zunehmend um sich greift, schon ernst zu nehmen“.

Ob ein neuer Stresstest das Vertrauen wieder herstellen, ist allerdings auch fraglich. Europa greift damit zu vermeintlich bewährten Mitteln. Dabei zeigt die bisherige Erfahrung mit solchen Tests, wie wenig hilfreich sie sind. Schon während der letzten Qualitätsprüfung in diesem Jahr wurden die Kriterien so weich gespült, dass die Ergebnisse sich im Nachhinein als kaum brauchbar herausstellten. Wenig überraschend schnitten die deutschen Banken gut ab. Kein Institut fiel durch. Doch die Ergebnisse waren nur auf den ersten Blick beruhigend, denn die Aufseher hatten in ihrem Krisenszenario keine Staatspleiten durchgespielt.

Die aktuelle Notlage der belgisch–französischen Großbank Dexia SA verdeutlicht das Problem: Vor kaum drei Monaten hat sie den Bankenstresstest der EU zweifelsfrei bestanden. Jetzt wird von den Regierungen in Paris und Brüssel eine zweite Rettungsaktion seit der Krise des Jahres 2008 diskutiert. Eine Entscheidung steht bevor. Die europäische Bankenkrise hat es damit von der Peripherie mitten in das Zentrum des Kontinents geschafft – allen Stresstests zum Trotz.

Wie schwach das Vertrauen der Märkte ist, zeigt auch der Fall der Société Générale. Den europäischen Banken-Stresstest im Juli meisterte sie mit einem Kapitalpolster von 6,6 Prozent ohne größere Probleme – dennoch verlor der Kurs schon im nächsten Monat binnen Stunden 20 Prozent an Wert, weil Gerüchte um eine mögliche Pleite die Märkte in Panik versetzten.

Regierungen müssen erneut einschreiten

Die Information erwies sich zwar als falsch, doch das Misstrauen blieb. Insgesamt hält das Institut laut den Daten der Europäischen Bankenaufsicht rund 18 Milliarden Euro an Staatsanleihen aus Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien. Damit zählt es zu den am stärksten engagierten Banken außerhalb dieser Länder selbst.

Die neue Qualitätsprüfung könnte nun die Schwächen des alten Stresstests zum Teil beheben, wenn sie einen harten Schuldenschnitt von 50 Prozent auf griechische Anleihen durchspielt – ein Szenario, das während der vergangenen Prüfung ausdrücklich nicht gewünscht war. Dabei könne jetzt möglicherweise ein Kapitalbedarf von bis zu 200 Milliarden Euro in der gesamten Branche ans Tageslicht kommen, hieß es in dem Bericht der „Financial Times“. Doch die Vertreter der europäischen Regierungen werden wohl auch in diesem Fall peinlich darauf achten, dass ihre nationalen Institute nicht allzu schlecht wegkommen.

Die Marktteilnehmer wissen das. Ohnehin wird ein neuer Stresstest nur zutage fördern, was Politiker und Investoren schon lange befürchten: Sollte eine schwache Konjunktur im kommenden Jahr die Gewinne der Institute weiter schmälern – und sollten zugleich erhebliche Abschreibungen auf die Anleihen etwa von Griechenland, Irland, Spanien und Portugal anfallen, dann werden die Staaten wieder viele Steuermilliarden in die Banken pumpen müssen. Sie können nicht anders, wollen sie ein zweites Lehman verhindern. Kanzlerin Angela Merkel hat sich auf diesen Schritt offenbar schon eingestellt.  „Die deutsche Bundesregierung (...) steht bereit, wenn notwendig, eine solche Kapitalisierung der Banken durchzuführen“, sagte sie jetzt bei einem Besuch in Brüssel. Allerdings ist zweifelhaft, ob Europas Regierungen finanziell und politisch stark genug dafür wären. 

  • cmu
  • dpa
  • rtr
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34 Kommentare zu "Finanzkrise: Die Wahrheit über den Zustand der Banken"

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  • Das Wort WAHRHEIT sollte man aus dem Duden streichen.

  • " OCCUPY Wall Street "
    :::::::::::::::::::::::

    Der Volksaufstand des USA Mittelstand greift auf DE
    über ,Merkel Regierung wird entmachtet .

    Alle Großbanken müssen zerschlagen werden u. somit in das
    Volksvermögen eingegliedern .

    Insolvente Banken kommen nicht in die Staatsmasse u.
    der Bürger übernimmt keine Haftung.

    Merkel wird entmachtet u. DE tritt aus dem EURO u.EU aus.

    Alle jetzigen Parteien werden von den Banken u.Großkapital dominiert u. sind expliziet nicht mehr wählbar !

    Sie sind die Erfüllungsgehilfen der Bilderberger !

    Die Linke u. die Piraten sind gegen den ESM u. die neuen
    Volksparteien .

    Das DEUTSCHE VOLK lehnt alle Verbindlichkeiten ausländischer Staaten ab .

    So wird es kommen !!!

  • Auch ETF's tragen das Emittentenrisiko!

  • Sie haben meine totale Zustimmung!

    Aber viele in der Bevölkerung sind noch immer realitätsfern. Die glauben allen Ernstes, dass das Ponzispiel ewig so weiter geht.

    Das gibt ein bitteres Erwachen!

  • 100%ige Wahlverweigerung bringt überhaupt nichts. Wir haben schließlich kein Quorum. Dann wählen sich die Politiker selbst. Jeder MUSS wählen gehen! Auch die, welche eigentlich nicht gehen wollen. Sie müssen nur "anders" wählen! Entweder die neue Partei der Vernunft oder die Partei "Die Freiheit". Wem das nicht zusagt, der kann auch die Tierschutzpartei oder sonst eine ganz kleine Partei wählen. Wer das auch nicht will, soll ungültig wählen.

    Für jede abgegebene und auch für jede nicht abgegebene Stimme erhalten die Parteien Wahlkampfkostenbeihilfe. Das ist unser Steuergeld. Für ungültige Stimmen gibt es nichts. Geben wir doch unser Steuergeld mal den kleinen und neuen Parteien.

    Wieviel Prozent der Wähler würden denn für die etablierten Parteien übrig bleiben, wenn jeder wählen geht und viele eine neue oder kleine Partei wählen würden. Außerdem wäre die Regierungsführung nicht mehr so einheitlich austauschbar!

  • Diese Evangelium ist eine ganz schwere Sache,da wurde sogar
    ein Polizeistaat geschafft um die Menschen noch mehr zu unterdrucken.Geht halt Europa noch schneller kaputt,gierige Millionäre Politik.

  • Die vorgesehene EFSF-Aufstockung ist nicht im Interesse der Banken! Die Forumsleser hier haben einen eingeschränkten Schwarz-Weiß-Blick und erkennen die Feinheiten der Krise leider nicht mehr.
    Die EFSF-Aufstockung verfolgt lediglich den Zweck, im Falle eines wohl schon akzeptierten Staatsbankrotts von Griechenland massiv Anleihen anderer Wackelkandidaten aufkaufen zu können.
    Das ist jedoch absoluter Wahnsinn und könnte zum Totalkollaps führen, weil neben Staaten dann noch alle Banken gestützt werden müssten.
    Es würde stattdessen völlig ausreichen, wenn man sich mit den bestehenden Rettungsschimvolumina, dem IWF und der EZB auf eine Stabilisierung von Griechenland konzentrieren würde. Das wäre wesentlich billiger und risikoärmer.
    Leider macht die Politik derzeit massive Fehler. Gustav Horn hat schon vor Monaten gesagt, dass durch eine Garantierung der griechischen Staatsanleihen das Thema Euro-Schuldenkrise gelöst wäre. Das Thema wäre heute längst vom Tisch, wenn man spätenstens im Frühjahr diesen Weg beschritten hätte.
    Anstatt den Brandherd zu bekämpfen, werkelt die Politik stümperhaft auf Nebenkriegsschauplätzen herum und tritt dabei einen Flächenbrand los. Auch wir Banker können nur noch mit dem Kopf schütteln.
    FDP-Schäffler liegt insoweit falsch, als er den Default Griechenlands fordert. Das wäre so, als wenn man in den Brandherd noch Benzin hineingießt.
    Fazit: Die EU-Regierungen handeln falsch, Schäfflers Lösungsvorschläge sind aber noch viel irrer.
    Bleibt zu hoffen, dass die Slowenen die EFSF-Aufstockung verhindern. Dann hat man mangels ausreichender Schirmvolumina nur die Möglichkeit, sich auf den Brandherd Griechenland zu konzentrieren und dort einen Default abzuwenden. Das wird die Lage in der EU insgesamt beruhigen.


  • Was ist der UNTERSCHIED vom St. MARTIN zur Bundesregierung der MERKEL?
    ST. Martin hat der sage nach seinen ueppig zugeschnittenen XxXL BISCHOFS-Mantel mit einem beduerftigen BETTLER geteilt!
    Merkel's Regierung zieht uns hingegen nackt aus......und verbringt uns dann den Rand des Ueberlebens!
    Waerend die Beamten und Politiker vor Diaeten & Ueberversorgung regelrecht platzen!

  • Anonymer Benutzer: dago138161
    Es ist doch nicht zu glauben: Seit über 18 Monaten eiert man über die Rettung eines Landes das mit Betrug die Aufnahme-kriterien unterlaufen hat u.noch immer nicht die Wahrheit über den tatsächlichen Stand berichtet. Von Rettungsschirm zum erweiterten Schirm und Zugeständnissen,
    obwohl die Verträge klar sagen:No Bailout!--
    Barroso,Junker,etc tun alles um den Euro zu retten. Der ist eine Fehlkonstruktion und Europa braucht ihn nicht, sondern
    kann wie vorher auch mit nationalen Währungen arbeiten.--
    Deutschland und andere wollen Europa soweit es dem eigenen Staat Vorteile bringt: man will aber nichts abtreten, und hat deshalb Rompoy und Lady Ashton ernannt, und speziell Deutschland hat sich nicht bemüht fähige Leute in Schlüsselpositionen bei europ.Ämtern zu bringen,sondern hat unbequeme Leute nach Brüssel abgeschoben.Man setzt sich mit nichts durch, akzeptiert das Unmögliche (z.B.Finnlands separate Depotabmachung mit GR)und weiß schon jetzt, dass man die nächste Tranche auch überweist.
    Die Banken sollen wieder gerettet werden,und können sich zukünftig aus dem festen Fond bedienen,na prima.
    Aber in Europa leben heute aussterbende Völker und die Unfähigkeit ihrer Politiker zeigt die Dekadenz deutlich.
    Armes Deutschland und Michel schlaf` weiter!

  • Hallo, Sie schreiben... bis zu den nächsten Wahlen, dann werden sie (die Banken )reguliert..." Aber wer sollte das denn machen ???? Diese Regierung, eine andere, etwa große Koalition oder Rot-Grün ??
    Wenn die Banken reguliert werden sollen, MüSSEN Sie die Linke wählen, anders geschieht nichts.

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