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Finanzunternehmen Blackrock kauft Barclays-Vermögensverwaltung

Es hatte sich angebahnt, nun ist es amtlich: Das US-Finanzunternehmen Blackrock kauft die Vermögensverwaltung der britischen Großbank Barclays. Backrock steigt damit zum weltweit größten Anlagenverwalter auf.
In der Blackrock-Zentrale freut man sich über einen großen Deal. Quelle: ap

In der Blackrock-Zentrale freut man sich über einen großen Deal.

(Foto: ap)

HB BOSTON. Der Kaufpreis beläuft sich auf 13,5 Mrd. Dollar in bar und Aktien, wie Blackrock am Donnerstag mitteilte. Die Übernahme von Barclays Global Investors beinhaltet auch die Sparte iShares, einen der größten Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs), mit denen Investoren auf die Entwicklung von Aktienindizes wetten können. Durch die Transaktion steigt das von Blackrock verwaltete Vermögen auf rund 2,7 Billionen Dollar. Nach Angaben von Blackrock-Chef Laurence Fink kommt das neue Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von rund 34 Mrd. Dollar.

Blackrock zahlt für BGI 6,6 Mrd. Dollar in bar und den Rest in Aktien. Barclays wird damit künftig mit rund 20 Prozent an Blackrock beteiligt sein. BGI galt als Kronjuwel von Barclays. Zuletzt hatte es in Medienberichten geheißen, das Vorhaben stocke, weil die Interessenten nicht die geforderten zwölf Mrd. Dollar zahlen wollten.

Neben Blackrock war auch die Bank of New York Mellon als Interessent gehandelt worden. Im April hatte Barclays eingewilligt, den Bereich iShares für 4,8 Mrd. Dollar an den Finanzinvestor CVC Capital Partners zu verkaufen. Es gab jedoch eine Vereinbarung, wonach Barclays bis Mitte Juni von dem Geschäft zurücktreten konnte, sollte es noch höhere Offerten geben.

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