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Finanzwissen Jugendliche fühlen sich beim Thema Geld unsicher – den Eltern geht es oft ähnlich

Eine Studie belegt: In Geld- und Finanzfragen bewerten junge Menschen das eigene Wissen als schlecht. Auch die Eltern sind nicht immer eine Hilfe.
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Zinsen auf Rekordtief – So legen Sie Ihr Geld zukunftssicher an

Berlin Um die Finanzkompetenz junger Menschen in Deutschland ist es nicht zum Besten bestellt. Nach eigener Einschätzung billigen sich lediglich acht Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren sehr gute bis gut Finanzkompetenzen zu. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die im Auftrag der Wirtschaftsauskunftei Schufa Holding erstellt wurde.

Zwei Drittel der Befragten schätzen ihr Wissen in Finanzdingen als befriedigend bis ausreichend ein, ein Viertel als „mangelhaft bis ungenügend“. Da die jüngere Generation beispielsweise stärker selbst Altersvorsorge betreiben muss, um im Alter den laufenden Lebensstandard halten zu können, sind diese Ergebnisse durchaus alarmierend.

Die Untersuchung zeigt, dass die Unsicherheit der Jugendlichen mit der Komplexität des Themas wächst. Beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags benoten Jugendliche ihr Wissen mit der Schulnote 2,3. Auch der Abschluss eines Mietvertrags oder Ratenzahlungen scheinen keine größeren Probleme zu verursachen, hier liegen die Noten bei 3,1 und 3,2.

Bei der Aufnahme eines Kredits oder bei Verträgen, die der Altersvorsorge gelten, wird das eigene Wissen schon schlechter eingeschätzt. Hier bewerten sich die Jugendlichen mit einer 3,8 beziehungsweise mit 4,1. „Es herrschen massive Unsicherheiten bei finanziellen Angelegenheiten“, bilanziert Judith Leicht, stellvertretende Leiterin der Politik- und Sozialforschung von Forsa.

Und die Eltern können nicht immer helfen. Zwar wenden sich 82 Prozent der Befragten bei Fragen zu Finanzangelegenheiten an ihre Eltern. Doch die Umfrage belegt, dass mehr als ein Drittel der Elterngeneration ihre Finanzkompetenz mit ausreichend bis ungenügend bewertet.

„Daher kommen Schulen und Bildungseinrichtungen eine wichtige Funktion als Vermittlungsort für Finanzkompetenz zu“, glaubt Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs bei der Schufa. Das wäre ganz im Sinne der Jugendlichen, von denen sich 89 Prozent wünschen, dass Geld- und Finanzthemen stärker in der Schule vermittelt werden.

Die ausgeprägte Unsicherheit in Finanzdingen führt die Jugendlichen allerdings nicht dazu, größere finanzielle Risiken einzugehen. 82 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, dass sie mit ihrem monatlich zur Verfügung stehenden Geld gut bis sehr gut auskommen.

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2 Kommentare zu "Finanzwissen: Jugendliche fühlen sich beim Thema Geld unsicher – den Eltern geht es oft ähnlich"

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  • Im Zweifelsfall gelten in Finanzdingen drei einfache Grundregeln:

    - Man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben, als man erwirtschaften kann

    - Was man nicht versteht, soll man meiden.

    - Berater wollen nur das Beste des Anlegers - sein Geld.

    Für die Altersvorsorge gilt:

    Egal wie man sie gestaltet - im Alter ist das Geld weg.

  • Wissen ist Macht!

    Favoritefunds die Schule für Wissen.

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