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Fintech-Investitionen Die Stadt, wo Geld und Honig fließen

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„The Spot“ feiert Eröffnung
Investments, Namen und Kooperationen 2017
ING startet Fintech-Fonds
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Die niederländische Bank ING hat am 25. Oktober bekannt gegeben, dass sie den 300-Millionen-Euro schweren Fonds ING Ventures gestartet hat, um damit in Fintechs zu investieren. Mit Fintechs zu kooperieren und in sie zu investieren gehöre zum Kern ihrer Innovationsstrategie. Weltweit hat die Bank nach eigenen Angaben in den vergangenen drei Jahren bereits 115 strategische Partnerschaften und Investments getätigt.

(Foto: dpa)
Deutsche Bank startet Digi-Venture-Fonds
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Die Deutsche Bank beteiligt sich mit knapp 25 Prozent am Fintech Dwins. Es ist das erste Investment des neuen Digi-Venture-Fonds der Privatkundensparte. Der Fonds soll in strategisch interessante Finanztechnologie-Unternehmen investieren und ist aktuell mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag ausgestattet. Ab Dezember sollen Deutsche Bank-Kunden den von Dwins entwickelten Finanzplaner „Finanzguru“ exklusiv nutzen können...

N26 will in die USA expandieren
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Die Smartphone-Bank N26 will ab Mitte 2018 in den US-Markt eintreten und Kunden dort ein Girokonto mit Karte, Überweisungen, Barabhebungen sowie einem speziellen Kundenbindungsprogramm anbieten. Nach Angaben des Berliner Finanztechnologie-Start-ups können sich US-amerikanische Kunden ab sofort in eine Warteliste eintragen. „Die USA sind ein spannender Markt für N26, der uns große Möglichkeiten eröffnet“, sagte Gründer und Geschäftsführer Valentin Stalf, der die Pläne am 23. Oktober in Las Vegas vorstellte...

(Foto: PR)
Bux sammelt 10,6 Millionen Euro ein
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Die niederländische Börsen-App Bux hat 10,6 Millionen Euro von einem Investorengremium um den deutschen Fonds Holtzbrinck Ventures eingesammelt. Bux widmet sich einem sehr deutschen Problem: der weit verbreiteten Angst vor Aktien. Gründer Nick Bortot (Foto) will vor allem jungen Leuten die Börse spielerisch näherbringen. Das Amsterdamer Start-up soll bereits 1,2 Millionen Nutzer haben, ein Drittel davon in Deutschland und Österreich...

JP Morgan übernimmt WePay
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JP Morgan hat den Zahlungsdienstleister WePay übernommen. Wie am 18. Oktober bekannt wird, will die größte US-Bank damit wohl rund vier Millionen kleine Unternehmen besser in den hauseigenen Zahlungsverkehr integrieren...

(Foto: dpa)
Compeon erhält zwölf Millionen Euro
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Der auf Firmenkunden spezialisierte Kreditvermittler Compeon sammelt zwölf Millionen Euro ein. Wie die Vermittlungsplattform für Unternehmensfinanzierungen am 12. Oktober meldet, stammt das Geld von seinen Altinvestoren. Angeführt wurde die zweite Finanzierungsrunde von Tengelmann Ventures. Beteiligt sind daneben auch btov Partners und Dieter von Holtzbrinck Ventures – letztere gehört zur Verlagsgruppe Handelsblatt. Compeon bezeichnet sich selbst als Marktführer unter den digitalen Plattformen für gewerbliche Finanzierungen und kooperiert mit mehr als 220 Banken, Fördermittelanbietern und Spezialfinanzierern. Gegründet wurde das Fintech von Nico Peters, Frank Wüller und Kai Böringschulte (Foto: von links). Die Plattform ging Mitte 2013 an den Markt.

(Foto: PR)
Element bekommt Bafin-Lizenz
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Das von dem Berliner Company-Builder Finleap gegründete Start-up „Element“ hat für sein Versicherungsgeschäft eine Lizenz von der Finanzaufsichtsbehörde Bafin erhalten. Wie das Fintech am 11. Oktober meldet, gilt die Erlaubnis für Schaden- und Unfallversicherungen, was Sach-, Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen sowie das Reisegeschäft einschließt. Als möglichen Partner nennt Element neben anderen Start-ups aus der Versicherungsbranche – sogenannten InsurTechs – auch etablierte Marken und Händler sowie klassische Versicherungen und Vermittler. Geschäftsführer Sascha Herwig (links im Bild, mit Wolff Graulich und Henning Groß) war zuletzt Bereichsleiter bei der Nürnberger Versicherung.

(Foto: PR)

Ebenfalls immer vielfältiger wird das Fintech-Ökosystem in Frankfurt. Dort gibt es mit „The Spot“ jetzt ein weiteres Bürogebäude mit Fintech-Fokus. Am Mittwochabend wurde in der Mainzer Landstraße 33A die Eröffnung gefeiert. In zweieinhalb der sieben Etagen ist als Hauptmieter der Main-Incubator eingezogen, der Fintech-Inkubator und Company-Builder des Commerzbank-Konzerns. Eine weitere Etage teilen sich der digitale Vermögensverwalter Ginmon und die Plattform Billwerk, die sich etwa auf die Automatisierung von Verträgen und Rechnungen spezialisiert hat. Daneben haben Clairfield International, eine Boutique für Investmentbanking, und der Wachstumskapitalgeber Digital+Partners anderthalb Etagen gemietet.

Im Erdgeschoss befindet sich ein sogenannter Co-Work-Space namens „Beehive“ – zu Deutsch „Bienenstock“. Dort können sich Jungunternehmer flexibel für einzelne Tage, Wochen oder Monate einmieten. Neben einzelnen Arbeitsplätzen stehen dort auch Besprechungsräume zur Verfügung und die Mieter haben Zugang zu W-Lan, Druckern, einer Kaffeeküche, einer Spieleecke und Schließfächern. Das soll für Austausch zwischen jungen Unternehmen sorgen und sie damit fördern. Abschottung sei für Gründer die falsche Strategie, so die Beehive-Organisatoren. Die Anmeldung dazu funktioniert über ihre Internetseite.

Betrieben wird „The Spot“, der insgesamt 3200 Quadratmeter umfasst, von der Immobiliengesellschaft Alstria. Bei dem Konzept hat aber auch der Main-Incubator mitgewirkt. Schon im vergangenen Jahr hatte das Team um Main-Incubator-Chef Christian Hoppe ein Konzept für ein Fintech-Leuchtturm-Projekt erstellt. Dabei waren sie der Ausschreibung des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir gefolgt, der in Frankfurt ein Fintech-Zentrum errichten wollte.

Ergebnis dieser Initiative war das Ende 2016 eröffnete Techquartier nahe der Frankfurter Messe. Nun hat man sich einen eigenen Leuchtturm geschaffen. „The Spot“ befindet sich ebenfalls in guter Lage: Der Bahnhof, das Bankenviertel – und auch das Techquartier – sind zu Fuß gut zu erreichen. Hoppe betonte, dass das neue Fintech-Innovationszentrum keine Konkurrenz zu anderen Initiativen sein solle, „wir sehen es als weitere Bereicherung für die Fintech-Szene in Frankfurt“.

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