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Fintech Lendstar kann trotz Insolvenzantrag weitermachen

Das Handy-zu-Handy-Zahlsystem wird künftig von Epay betrieben. Auch der Lendstar-Gründer wechselt dorthin.
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Mehrere Fintechs haben Apps für Handy-zu-Handy-Zahlungen angeboten. Quelle: E+/Getty Images
Überweisung von Handy zu Handy

Mehrere Fintechs haben Apps für Handy-zu-Handy-Zahlungen angeboten.

(Foto: E+/Getty Images)

Frankfurt Das Handy-zu-Handy-Zahlsystem Lendstar, das Ende August einen Insolvenzantrag gestellt hatte, kann weitermachen. Es wird künftig vom Zahlungsdienstleister Epay betrieben, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten.

Auch Lendstar-Gründer Christopher Kampshoff wechselt zu Epay. Der 41-Jährige hatte das Finanz-Start-up Anfang 2013 gegründet und zuletzt vergeblich nach einem Käufer gesucht. Zu den Investoren zählten mehrere „Business-Angels“, darunter Jochen Schweizer, der zeitweise in der Jury der erfolgreichen Start-up-Show „Die Höhle der Löwen“ saß. Auch die Verlagsgruppe Handelsblatt über ihren Beteiligungsarm DvH Ventures war an Lendstar beteiligt.

Epay bietet unter anderem Gutscheinkarten verschiedener Einzelhändler und Prepaid-Lösungen für Mobiltelefone an. Lendstar sei ein Pionier beim mobilen Bezahlen und innovativ, sagte Epay-Manager Marc Ehler.

Kurz vor Lendstar war mit Cringle bereits ein Wettbewerber in die Insolvenz gegangen. Das Cringle-Team hat inzwischen bei der ebenfalls in Berlin ansässigen Onlinebank DKB angeheuert. Sie hatte zuvor mit dem Fintech kooperiert.

Lendstar hatte zuletzt acht Mitarbeiter und in der Spitze 13. Die Firma arbeitete mit mehreren Genossenschaftsbanken zusammen.

Gescheitert sind die beiden Fintechs mit ihren weitgehend kostenlosen App-Angeboten letztlich an den etablierten Banken. So haben Sparkassen und Volksbanken jeweils ein Handy-zu-Handy-Zahlsystem gestartet und nutzen „Kwitt“ inzwischen gemeinsam.

Bei Bezahl-Apps hat es vor zwei Jahren schon eine Pleite gegeben. Damals musste Cookies aufgeben. Auch das Cookies-Team kam woanders unter – beim schwedischen Bezahldienst Klarna. Klarna ist europaweit aktiv und auch in Deutschland stark.

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