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Firmenchef: „Unsere harte Arbeit trägt Früchte“ Münchener Rück steigert Gewinn stärker als erwartet

Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück sieht sich nach einem überraschend deutlichen Gewinnanstieg im zweiten Quartal auf Kurs für das geplante Rekordergebnis in diesem Jahr. Begünstigt wurde das gute Ergebnis durch geringere Steuern und florierende Erträge aus Rückversicherungen.

HB MÜNCHEN. „Unsere harte Arbeit trägt Früchte“, sagte Firmenchef Nikolaus von Bomhard am Freitag. Der Münchener Konzern profitierte auch von einer deutlich geringeren Steuerlast sowie vom Verkauf weiterer Aktien des Finanzkonzerns Allianz, wodurch die Beteiligung auf unter zehn Prozent sank. Im ersten Halbjahr erzielte die Münchener Rück insgesamt 1,162 Mrd. € Gewinn nach einem Verlust von 529 Mill. € im Vorjahr. Damit erreichte das Unternehmen bereits mehr als die Hälfte des für 2004 angepeilten Ergebnisses von zwei Mrd. €. Die Notwendigkeit für große Nachreservierungen für Schäden im US-Haftpflichtgeschäft sieht von Bomhard für die Münchener Rück derzeit nicht, womit er entsprechende Befürchtungen an den Märkten zerstreute. An der Börse legte der Kurs der im Dax notierten Münchener-Rück-Aktie gegen den Markttrend zu.

Im zweiten Quartal übertraf die Münchener Rück mit einem Gewinn von 628 Mill. € die Erwartungen von Reuters befragter Analysten deutlich, die im Schnitt von 528 Mill. € ausgegangen waren. Zum Kapitalanlageergebnis steuerte der Verkauf von weiteren Allianz-Anteilen 200 Mill. € bei, durch den der Anteil von mehr als zwölf auf unter zehn Prozent sank. Die seit Jahrzehnten eng verbundenen Finanzkonzerne hatten zuletzt ihre Überkreuzbeteiligungen deutlich verringert. Von Bomhard sagte, der Anteil an der Allianz sei in der Verteilung der Kapitalanlagen nach wie vor zu hoch. Bei einem weiteren Abbau stehe der Konzern aber nicht unter Zeitdruck, und alle weiteren Verkäufe würden wie bisher marktschonend getätigt.

Mit Blick auf das zweite Quartal sprach von Bomhard von einer weiter verbesserten Qualität der Ergebnisse, obwohl der Gewinn vor Goodwill-Abschreibungen und Steuern um acht Prozent auf 1,112 Mrd. € sank. Im Vorjahr hatte aber ein hohes Ergebnis aus Kapitalanlagen den Gewinn aufgepolstert. Damals seien sehr stark „die Bestände angefasst worden“, um Erträge zu erzeugen. Die Steuerquote sei nach der hohen Last des Vorjahres von mehr als einer Milliarde Euro nun auf normalem Niveau.

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