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Flugzeug-Leasing-Sparte soll verkauft werden WestLB bereinigt Beteiligungs-Portfolio

Um die Chance auf eine bessere Einstufung durch die Ratingagenturen zu erhöhen trennt sich die WestLB verstärkt von Beteiligungen.

HB DÜSSELDORF. Die Bank bestätigte am Freitag, dass sie den Verkauf ihres Flugzeug-Leasing-Geschäfts gestartet habe. Die WestLB benötige außerdem zusätzliche Unterstützung durch ihre Anteilseigner, um 2005 das angestrebte A-Rating zu erhalten, sagte ein Sprecher.

Am Donnerstag hatten die Ratingagenturen die deutschen Landesbanken zu weiteren Anstrengungen bei ihrer strategischen Neuausrichtung aufgefordert, um nach dem Wegfall der staatlichen Haftungsgarantien Mitte 2005 konkurrenzfähig zu sein. Standard & Poor's hatte das fiktive „Schattenrating“ für die WestLB mit „BBB+“ festgelegt, während die Bank ein Rating im A-Bereich angestrebt hatte. Im November 2003 hatte das Schattenrating allerdings erst bei „BBB“ gelegen.

„Wir haben den Verkaufsprozess gestartet“, sagte ein Sprecher des Instituts in Düsseldorf mit Blick auf Boullioun Aviation Service. Denkbar sei der Verkauf der hundertprozentigen Tochter als Ganzes oder in Teilen. Aus mit dem Geschäft vertrauten Kreisen verlautete, die Citigroup suche nach einem Käufer. Der Sprecher fügte hinzu, die WestLB stehe bei der Trennung von Boullioun aber nicht unter Zeitdruck. Dies gelte auch für die mit Abstand größte Industriebeteiligung der Bank, den rund 30-prozentigen Anteil am Touristikunternehmen Tui. „Wir führen akut keine Gespräche über einen Verkauf unserer TUI-Anteile“, sagte der Sprecher.

Auf ihre US-Tochter Boullioun hatte die WestLB im vergangenen Jahr 416 Mill. € abgeschrieben. Jetzt seien dort alle Risiken bereinigt, sagte der Sprecher. Zum aktuellen Wert von Boullioun wollte er sich aber nicht äußern. In der „Financial Times Deutschland“ war von rund 250 bis 330 Mill. € die Rede. Von anderer Seite hieß es, das Geschäft habe noch einen Wert von rund 400 Mill. €. Die WestLB hatte die in Seattle im US-Bundesstaat Washington ansässige Gesellschaft nach eigenen Angaben im Dezember 2000 von der Deutschen Bank gekauft. Den Wert der Firmenflotte hatte das Institut damals mit rund 1,2 Mrd. Dollar angegeben.

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