Förderbank KfW Staatsbank am Pranger

Die staatliche KfW will nachhaltig sein – doch der Bericht einer Umweltorganisation weckt Zweifel an der „Bank aus Verantwortung“. Das Institut trage dazu bei, dass auch zerstörerische Projekte realisiert würden.
Fördert das Institut im Ausland Projekte, die Umwelt und Einwohnern schaden? Quelle: dapd
KfW-Hauptsitz in Frankfurt

Fördert das Institut im Ausland Projekte, die Umwelt und Einwohnern schaden?

(Foto: dapd)

FrankfurtDie von der Berliner Politik ausgerufene Energiewende endet für die staatliche KfW in Ptolemaida. Der fossile Kraftwerksbauer Hitachi Power Europe aus Duisburg, der in Deutschland nicht mehr bauen darf, zieht gerade einen weiteren Block im Braunkohlekraftwerk im nordgriechischen Städtchen Ptolemaida hoch – gefördert wird das Projekt von der KfW.

Eigentlich passt das nicht zum Image der drittgrößten deutschen Bank, die sich gerne als Gutbank präsentiert und am Mittwoch zur Bilanzpressekonferenz lädt. „Mit unseren Förderungen unterstützen wir die Verbesserung der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Lebensbedingungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung“, verspricht sie auf ihrer Homepage.

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