Folge des Brexit UBS will offenbar Jobs nach Frankfurt umsiedeln

Wegen des Brexits will UBS wohl Stellen nach Frankfurt verlagern. Doch auch andere Finanzplätze in Europa sollen profitieren.
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Die Schweizer Großbank will ihre Mitarbeiter wegen des Brexit möglichst wenig belasten. Quelle: AFP
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Die Schweizer Großbank will ihre Mitarbeiter wegen des Brexit möglichst wenig belasten.

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ZürichDie UBS will im Zuge des Brexits Teile ihrer Verwaltung von London nach Frankfurt verlagern. Die dort neu gegründete Europa SE solle zentrale Risikomanagement-Funktionen und Dienstleistungen übernehmen, geht aus einem Reuters am Freitag vorliegenden internen Memo an die Londoner Angestellten der Schweizer Großbank hervor.

Allerdings ist Frankfurt nicht der einzige Finanzplatz in Europa, zu dem UBS Jobs verschieben will: Beschäftigte mit Kundenkontakt sollten künftig von dort arbeiten, wo ihre Kunden sind, hieß es in dem Memo. Viele Gesellschaften in Europa sind bereits an die Europa SE in Frankfurt angegliedert. Auch die britische UBS Limited solle mit dem Europageschäft verschmolzen werden.

„Ein kleiner Anteil jener, die derzeit ihren Sitz in London haben, könnte betroffen sein“, heißt es in dem Schreiben an die Beschäftigten. Konkrete Zahlen nannte die UBS nicht. Ziel sei es, die Mitarbeiter so wenig wie möglich zu belasten.

  • rtr
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