Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Frankreich Axa hat zwei der Renovierungsfirmen von Notre-Dame versichert

In Frankreich wird nach der Ursache für den Brand der Kathedrale Notre-Dame gesucht. Welche Kosten auf die Versicherung Axa zukommen, ist noch unklar.
Update: 17.04.2019 - 00:23 Uhr Kommentieren
Notre-Dame: Axa versicherte zwei der Renovierungsfirmen Quelle: dpa
Notre-Dame

Nach dem Feuer in der Pariser Kathedrale: Trümmerteile und verkohlte Holzbalken liegen im Inneren von Notre-Dame.

(Foto: dpa)

ParisZwei der Firmen, die Teile der Notre-Dame vor dem Brand renoviert haben, waren bei dem französischen Unternehmen Axa versichert. Der Konzern teilte am Dienstag mit, auch einige der in der Kathedrale ausgestellten Reliquien und religiösen Kunstwerke seien bei Axa versichert. Die eigenen Mitarbeiter kooperierten umfassend mit den Ermittlern, betonte das Unternehmen.

Der Pariser Staatsanwalt Rémy Heitz sagte, die Untersuchung des Feuers werde „lang und komplex“ sein. Fünfzig Ermittler seien damit befasst und würden Arbeiter von fünf Unternehmen befragen, die mit der Renovierung des Dachs beauftragt gewesen seien. Dort war das verheerende Feuer ausgebrochen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um einen Unfall und nicht um Brandstiftung handelte.

Ein Axa-Sprecher wollte auf Anfrage keine Schätzungen abgeben, welche Kosten auf die Versicherung zukommen könnten. Versicherungsexperten hatten zuvor erklärt, dass für den Wiederaufbau in erster Linie wohl der französische Staat werde aufkommen müssen. Große französische Konzerne und wohlhabende Familien haben bereits Spendenzusagen von mehr als 750 Millionen Euro gemacht.

Unterdessen hieß es, dass die Schäden im Inneren der Pariser Kathedrale weniger schlimm sind als erwartet. Nur der 1989 installierte Hochaltar sei durch den nach unten gestürzten Spitzturm schwer beschädigt worden, sagte der Denkmalschutz-Direktor für Notre-Dame, Laurent Prades, der Nachrichtenagentur AP. „Den ganzen Rest haben wir retten können.“

„Alle Stelen aus dem 18. Jahrhundert, die Pietàs, die Fresken, die Kapellen und die große Orgel sind in Ordnung“, sagte Prades weiter. Er sei auch besonders froh, dass die drei großen Rosettenfenster nicht zerstört worden seien. Möglicherweise hätten sie allerdings Schaden durch die große Hitze genommen, das müsse noch überprüft werden.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte an, Notre-Dame werde innerhalb von fünf Jahren wieder aufgebaut werden. Er dankte Feuerwehrleuten und Spendern. „Was wir in der Nacht in Paris gesehen haben, ist unsere Fähigkeit, uns zusammenzutun“, sagte Macron.

Am Montag sei um 18.20 Uhr zum ersten Mal ein Feueralarm ausgelöst worden, doch es sei kein Feuer entdeckt worden. Um 18.43 sei der Feueralarm zum zweiten Mal ausgelöst worden und der Brand sei auf dem Dach entdeckt worden. Aus Justizkreisen verlautete, dass bereits 30 Personen befragt worden seien.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
  • ap
Startseite

Mehr zu: Frankreich - Axa hat zwei der Renovierungsfirmen von Notre-Dame versichert

0 Kommentare zu "Frankreich: Axa hat zwei der Renovierungsfirmen von Notre-Dame versichert"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.