Friedrich von Metzler und Emmerich Müller „Wir haben ein Kartell der Schuldner“

Friedrich von Metzler ist einer der letzten verbliebenen Bankiers in Deutschland. Im Interview sprechen er und sein Gesellschafter Emmerich Müller über zu niedrige Zinsen, schwache Banken und die Generation nach ihnen.
Emmerich Müller (l.) und Friedrich von Metzler: „Es gibt bei Metzler keinen Patriarchen, der nicht loslassen kann.“ Quelle: Bert Bostelmann/Bildfolio
Bankhaus Metzler

Emmerich Müller (l.) und Friedrich von Metzler: „Es gibt bei Metzler keinen Patriarchen, der nicht loslassen kann.“

(Foto: Bert Bostelmann/Bildfolio)

FrankfurtBeim Handelsblatt haben Interviews mit dem Bankhaus Metzler Tradition. Seit einem Jahrzehnt äußert sich Friedrich von Metzler regelmäßig über die Lage der Banken. Dabei denkt von Metzler als einer der wenigen in Deutschland verbliebenen Bankiers in Generationen und nicht in kurzfristig optimierten Geschäften. Zusammen mit dem persönlich haftenden Gesellschafter Emmerich Müller ist es ihm gelungen, sauber und unbeschadet durch die Krise zu kommen. Ihre Worte zählen deshalb in einer Branche, die das Vertrauen vieler Anleger verloren hat.

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