Fusion der Sparkassenversicherer Wolfgang Breuer ist Provinzial-Chef auf Zeit

Der Chef der Provinzial Nordwest soll den neuen Konzern nach der Fusion mit dem Rheinland leiten – es gibt aber schon einen Nachfolger.
Seit 2014 führt der Manager die Provinzial Nordwest, nun soll er auch an der Spitze des fusionierten Konzerns stehen. Quelle: Provinzial NordWest Holding AG
Wolfgang Breuer

Seit 2014 führt der Manager die Provinzial Nordwest, nun soll er auch an der Spitze des fusionierten Konzerns stehen.

(Foto: Provinzial NordWest Holding AG)

FrankfurtEin Schnellschuss sieht anders aus. Erst im fünften Anlauf haben sich die beiden Provinzial-Versicherungsgruppen in Münster und Düsseldorf auf eine Fusion geeinigt. Auf den neuen designierten Vorstandschef Wolfgang Breuer kommt damit eine heikle Aufgabe zu. Der bisherige Chef der Provinzial Nordwest soll nach der Fusion den neuen Versicherungskonzern mit Sitz in Münster führen, heißt es. Der 56-Jährige wird dafür viel Fingerspitzengefühl brauchen.

Weil mehrere Versuche scheiterten, die beiden Sparkassen-Töchter zusammenzuschließen, kommt die Einigung nun fein austariert daher. Nach Informationen des Handelsblatts wird Breuer den neuen Versicherer nur vorerst leiten. Sein Nachfolger steht bereits fest: So soll Breuers Konterpart, der 50 Jahre alte Provinzial-Rheinland-Chef Patric Fedlmeier, erst Breuers Stellvertreter werden – und ihn fünf Jahre später beerben.

Immerhin, der studierte Betriebswirt Breuer weiß, worauf er sich einlässt. Er kennt die Branche gut. 1990 startete er bei Gerling und machte rasch Karriere, später wechselte er zu HDI. Seit 2014 führt der Manager die Provinzial Nordwest. Nun steht der gebürtige Kölner vor seiner wichtigsten Aufgabe: Er muss binnen fünf Jahren beweisen, dass auch ein fünfter Anlauf ein Erfolg werden kann.

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