Fusionsstudie geht nach hinten los Ein Bumerang für die Deutsche Börse

Mit einer Studie wollte die Deutsche Börse für ihre Fusionspläne mit der LSE werben. Doch nun sind die Briten sauer – und sahen sich zu einer formellen Mitteilung genötigt, die sich wenig schmeichelhaft liest.
Das Vorgehen des Fusionspartners bringt die Börse in Erklärungsnot. Quelle: E+/Getty Images
LSE-Sitz am Paternoster Square

Das Vorgehen des Fusionspartners bringt die Börse in Erklärungsnot.

(Foto: E+/Getty Images)

Frankfurt, LondonDas neue Jahr begann die Deutsche Börse mit Livemusik und Lachshäppchen. Bei der Jahreseröffnung in Eschborn begrüßte Vorstandschef Carsten Kengeter am Montag hochrangige Vertreter der Finanzbranche, darunter Larry Fink, den Chef des mächtigen Vermögensverwalters Blackrock. Aber ausgerechnet zwei Manager waren nicht dabei: Auch Xavier Rolet und Donald Brydon von der London Stock Exchange (LSE) hatten sich angekündigt. Mit ihr will die Deutsche Börse zu einem europäischen Börsenriesen verschmelzen. Doch der LSE-Chef und sein Kontrolleur fehlten überraschend auf der Party.

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