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Galleon-Insideraffäre Liebesdienste an der Wall Street

Hedgefonds-Manager Rajaratnam hat US-Topkonzerne mit einem Netz aus Informanten überzogen, um an heiße Insidertipps zu kommen. Eine seiner Quellen versucht sich nun bei den Betrügereien mit höheren Motiven herauszureden.
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In der Wall-Street-Insideraffäre streitet Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam jede Schuld ab. Quelle: dapd

In der Wall-Street-Insideraffäre streitet Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam jede Schuld ab.

(Foto: dapd)

New York Die Wall-Street-Insideraffäre rund um den Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam ist um eine Facette reicher geworden: Der Anwalt der mitangeklagten ehemaligen Aktienhändlerin Danielle Chiesi bat das Gericht, Milde walten zu lassen. Seine Mandantin habe bei dem Spiel nur aus Liebe mitgemacht. Er beschrieb sie als anständige Person, die nur ausgenutzt worden sei. Chiesi drohen bei einer Verurteilung fast vier Jahre Haft. Sie hatte bereits gesagt, dass sie sich schäme.

Dani - wie sie ihr Anwalt fast durchgängig in einem Schreiben ans Gericht nennen - sei von ihrem Chef und langjährigen Geliebten Mark Kurland regelrecht abhängig gewesen. Kurland hatte bei dem Insiderhandel mitgemacht und ist genauso wie die zentrale Figur Rajaratnam bereits verurteilt worden. „Drei Dinge haben für Danielle in ihrem Leben eine Rolle gespielt - ihre Familie, ihr Beruf und Mark Kurland“, schrieb der Anwalt. „Dani war, ich würde sogar eher sagen, sie ist immer noch in ihn verliebt.“

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