Gastbeitrag zu Vermögensverwaltern Totschlagargument Größe

Es gibt ein neues Feindbild: große angelsächsische Fonds, die angeblich Unternehmen unter ihre Kontrolle bringen und Wettbewerb verhindern. Warum die Debatte unsachlich ist. Ein Gastbeitrag des Blackrock-Deutschlandchefs.
  • Christian Straub
Christian Straub ist Vorstandsvorsitzender der Blackrock Asset Management Deutschland AG.
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Christian Straub ist Vorstandsvorsitzender der Blackrock Asset Management Deutschland AG.

DüsseldorfIn Deutschland ist eine wachsende Debatte über die vermeintliche Marktmacht und den Einfluss großer Vermögensverwalter im Gange. Wo einst unter dem Begriff der „Deutschland AG“ ein Geflecht von Überkreuzbeteiligungen große deutsche Konzerne kontrollierte, scheinen für manchen Kritiker inzwischen gesichtslose angelsächsische Fonds die Kontrolle bei vielen Dax-Unternehmen zu erlangen. Eine Reihe akademischer Arbeiten aus den USA hat nun in diesem Kontext die These aufgestellt, die Konzentration von Eigentümerstrukturen durch große Vermögensverwalter bei Unternehmen einer bestimmten Branche („Common Ownership“) führe zu weniger Wettbewerb und befördere soziale Ungleichgewichte in der Gesellschaft.

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