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Gehälter Banken machen erstes Angebot in Tarifverhandlung

Für die kommenden zwei Jahre bieten die Bank-Arbeitgeber den Mitarbeitern eine schrittweise Erhöhung des Gehalts um 4,2 Prozent. Das ist deutlich unter der Forderung der Gewerkschaft Verdi, die das Angebot kritisiert.
Update: 03.05.2012 - 19:49 Uhr Kommentieren
Verdi-Protest vor einer Bankfiliale in Hannover. Quelle: dpa

Verdi-Protest vor einer Bankfiliale in Hannover.

(Foto: dpa)

Berlin Im Tarifkonflikt bei den Banken haben die Arbeitgeber ein erstes Gehaltsangebot vorgelegt. Danach sollen die Tarifgehälter für Mitarbeiter und Auszubildende bis August 2014 in drei Stufen um insgesamt 4,2 Prozent steigen, wie der Arbeitgeberverband Banken am Donnerstag mitteilte.

Die Gewerkschaft Verdi wies die Offerte der Arbeitgeber zurück. „Dieses Gehaltsangebot ist völlig unzureichend. Es liegt weit unterhalb der Abschlüsse in anderen Branchen und würde die Bankbeschäftigten noch weiter abkoppeln“, sagte Beate Mensch, Bundesvorstandsmitglied der Gewerkschaft. Auf zwölf Monate gerechnet entspreche das Angebot der Arbeitgeber einer Gehaltserhöhung um 1,3 Prozent.

Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn für die rund 220.000 Beschäftigten bei den Großbanken, Privatbanken, Landesbanken und freien Sparkassen. Dort arbeitet etwa ein Drittel aller Beschäftigten in deutschen Banken. Die Postbank hat einen Haustarif, die Gehälter in den Kreis- und Stadtsparkassen folgen dem öffentlichen Dienst.

Am Donnerstag verhandelten Gewerkschaften und Arbeitgeber in der dritten Tarifrunde über höhere Gehälter. Der alte Tarifvertrag lief Ende Februar aus. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuletzt mit Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöht.

  • rtr
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