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Geldhäuser Russlands Bankensektor trotz jüngster Rettungsaktionen schwach

Eine niedrige Eigenkapitalquote und viele Problemkredite belasten Russlands Banken. Die Weltbank stellt dem Bankensektor ein schwaches Zeugnis aus.
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Die russische Bankenlandschaft leidet unter Problemkrediten. Quelle: AP
Sberbank in Moskau

Die russische Bankenlandschaft leidet unter Problemkrediten.

(Foto: AP)

MoskauDer Bankensektor in Russland bleibt nach Einschätzung der Weltbank trotz der jüngsten Aktionen zur Rettung von größeren Geldhäusern durch die Notenbank schwach. Die Bankenbranche des Landes habe verglichen mit anderen Staaten eine höhere Quote von Problemkrediten, teilte die Weltbank in einem Bericht am Montag mit.

Zudem sei die Eigenkapitalquote vergleichsweise niedrig. Die russische Zentralbank hat in den vergangenen Jahren hunderte Finanzinstitute geschlossen und etliche größere Geldhäuser mit Milliardenbeträgen gerettet. Per 1. April erwirtschafteten die fünf führenden Banken 57 Prozent des Gewinns der gesamten Branche. Staatliche Banken verfügten über 62 Prozent der gesamten Vermögenswerte.

Das Wirtschaftswachstum in Russland bezeichnete die Weltbank als moderat. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) dürfte sich in diesem Jahr auf 1,2 Prozent von 2,3 Prozent 2018 abschwächen. Für 2020 und 2021 erwartet die Weltbank jeweils einen BIP-Zuwachs von 1,8 Prozent.

Mehr: Die russische Zentralbank hat die Ausgabe von Kopeken eingestellt. Warum das aber trotzdem nicht das Ende des Bargelds in Russland ist, lesen Sie hier.

  • rtr
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