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Geldhaus Chinesische HNA reduziert Anteil an Deutscher Bank

Der Ankeraktionär HNA senkt seine Beteiligung an Deutschlands größtem Geldhaus. Der Mischkonzern hält künftig noch etwas mehr als sechs Prozent der Anteile.
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Der Mischkonzern HNA senkt wie erwartet seine Beteiligung. Quelle: Reuters
Deutsche Bank

Der Mischkonzern HNA senkt wie erwartet seine Beteiligung.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDer chinesische Mischkonzern HNA hat seine Beteiligung an der Deutschen Bank verringert. Wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, hält HNA nun noch 6,3 Prozent an dem Geldhaus. Zuletzt besaßen die Chinesen 7,64 Prozent und gehörten damit zu den größten Aktionären des Kreditinstituts. Ein HNA-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern. Bei der Deutschen Bank war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Auch mit dem geringeren Anteil bleibt HNA einer der größten Aktionäre des Kreditinstituts, zu denen die Finanzinvestoren Blackrock, Cerberus, der Hedgefonds Hudson Executive und das Emirat Katar gehören. HNA muss auf Druck der Regierung und seiner Gläubiger seine Schuldenlast abbauen, außerdem will Peking, dass sich der durch milliardenschwere Übernahmen rasant gewachsene Konzern wieder auf das Kerngeschäft Flugverkehr und Tourismus konzentriert.

Die über komplexe Derivatekonstruktionen bei der Schweizer Großbank UBS abgesicherte Beteiligung an der Deutschen Bank von zunächst knapp zehn Prozent hat HNA bereits in mehreren Schritten auf 7,64 Prozent reduziert, indem der Konzern fällig gewordene Verträge auslaufen ließ.

Aufseher und Analysten glauben nicht, dass der Ausstieg des Ankeraktionärs die Sanierungsaufgabe von Vorstandschef Sewing noch schwieriger machen wird. Im Gegenteil, einige Experten gehen sogar davon aus, dass ein Exit von HNA das Frankfurter Geldhaus ein Stück weit stabiler machen würde. Eine ähnliche Einschätzung ist aus Kreisen der Bundesregierung zu hören.

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  • rtr
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