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Geldhaus Deutsche Bank zahlt Millionenstrafe in Rechtsstreit mit Wohnbaugesellschaft

Die Wohnbaugesellschaft Vestia ist 2012 durch Derivategeschäfte von der Deutschen Bank fast pleite gegangen. Nun wird der Streit beigelegt.
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Das Frankfurter Geldhaus befand sich in einem Rechtsstreit mit einer niederländischen Wohnbaugesellschaft. Quelle: dpa
Deutsche Bank

Das Frankfurter Geldhaus befand sich in einem Rechtsstreit mit einer niederländischen Wohnbaugesellschaft.

(Foto: dpa)

Amsterdam Die Deutsche Bank hat einen Rechtsstreit mit der niederländischen Wohnbaugesellschaft Vestia beigelegt. Das Geldhaus werde 175 Millionen Euro an Vestia zahlen, teilten die Niederländer diesen Freitag mit.

Vestia war 2012 fast pleite gegangen, nachdem Derivategeschäfte dem Unternehmen einen Verlust von zwei Milliarden Euro einbrockten. Die Wohnbaugesellschaft hatte Derivate von der niederländischen Großbank ABN Amro, der Deutschen Bank und anderen großen Investmentbanken erworben, um sich gegen steigende Zinsen abzusichern. Die Wetten gingen allerdings schief.

Am Derivatemarkt fiel die Deutsche Bank in der Vergangenheit ohnehin auf: Die Versicherungsprämien, mit denen sich Anleger gegen einen Ausfall der Anleihen der Bank absichern können, sind sehr viel höher als bei der Konkurrenz. Ein neues Kreditderivat der Deutschen Bank ist allerdings sicherer als die bisherigen Bonds. Je besser eine Anleihe gegen Pleiten geschützt ist, desto billiger ist auch die Ausfallversicherung für diese Anleihe.

Mehr: Umbaupläne bei der Deutschen Bank – Vorstandschef Christian Sewing im Interview.

Finance Briefing
  • rtr
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