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Geldpolitik Schweizer Notenbank bekräftigt Notwendigkeit von Negativzinsen

SNB-Direktoriumsmitglied Andrea Maechler bezeichnet den Franken als sicheren Hafen für Investoren – daher seien Negativzinsen unumgänglich.
Update: 02.10.2019 - 13:14 Uhr Kommentieren
Das Geldhaus will eine Aufwertung des Schweizer Frankens verhindern. Quelle: picture alliance / Global Travel
Schweizer Nationalbank

Das Geldhaus will eine Aufwertung des Schweizer Frankens verhindern.

(Foto: picture alliance / Global Travel)

Zürich Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat angesichts der globalen Unsicherheiten wie dem Brexit und der Spannungen zwischen den USA und China die Notwendigkeit von Negativzinsen bekräftigt.

Der Schweizer Franken sei in unsicheren Zeiten wie diesen weiterhin ein „sicherer Hafen“ für Investoren, sagte SNB-Direktoriumsmitglied Andrea Maechler an diesem Mittwoch auf einer Refinitiv-Veranstaltung.

Um eine wirtschaftsschädliche Aufwertung des Frankens zu verhindern, müssten die Zinsen in der Schweiz niedriger sein als anderswo. „Für die Schweiz sind die Negativzinsen absolut nötig und essenziell“, sagte Maechler. Zudem sei die SNB bereit, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren.

Wie lange es noch Negativzinsen gebe, sei schwer absehbar. Es könnte sein, dass diese Phase länger andauere, als ursprünglich gedacht, sagte Maechler. Daher habe die SNB bei der vergangenen Lagebeurteilung mit höheren Freibeträgen die Belastung für die Banken verringert.

Der Schweizer Franken ist nach dem Bekenntnis der Nationalbank in den Sinkflug begangen. Der Dollar stieg im Gegenzug zur Schweizer Landeswährung um 0,7 Prozent. In der Schweiz liegt der Leitzins seit Anfang 2015 bei minus 0,75 Prozent. Mit dem tiefen Zins will die Notenbank den Franken im Vergleich zu anderen Währungen für Investoren möglichst unattraktiv machen.

Mehr: Der CEO der Schweizer Großbank äußert sich einem Medienbericht zufolge in einem internen Schreiben erstmals zur Beschattung von Star-Manager Iqbal Khan.

  • rtr
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