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Geldwäsche-Vorwürfe US-Senatoren fordern Untersuchung der Deutschen Bank

Zwei Senatoren fordern eine Untersuchung der Deutschen Bank mit Blick auf die Einhaltung von Anti-Geldwäsche-Gesetzen. Ob es dazu kommt, ist jedoch fraglich.
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US-Senatoren fordern, dass gegen die Deutsche Bank ermittelt wird. Quelle: AP
Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt

US-Senatoren fordern, dass gegen die Deutsche Bank ermittelt wird.

(Foto: AP)

New YorkDer Deutschen Bank droht neuer Ärger aus Washington: Zwei demokratische Senatoren fordern eine Untersuchung, um sicherzugehen, dass sich die Bank an die Anti-Geldwäsche-Gesetze der USA hält, und um herauszufinden, wo die Vorschriften noch verbessert werden müssen.

„In den vergangenen Jahren wurden der Deutschen Bank eine Reihe von Strafen auferlegt, von Regulierern in den USA und im Ausland. Erst vor wenigen Wochen wurden die Zentrale und andere Büros in Frankfurt von 170 Polizisten und Steuerfahndern im Zusammenhang mit einem Geldwäscheverdacht durchsucht“, schreiben die Senatoren an den Vorsitzenden des Bankenausschusses im Senat, Mike Crapo.

Die vielen Schwächen in den Kontrollsystemen der Bank „werfen ernsthafte Fragen über die nationale Sicherheit und über kriminelle Risiken auf, die von dem US-Geschäft der Bank ausgehen könnten“.

Die Senatoren befürchten, dass das Institut mit seiner Tätigkeit als Korrespondenzbank illegale Transaktionen ermöglichen könnte, und verweisen auf den Geldwäschefall um die dänische Danske Bank. Hier trat die Deutsche Bank als Korrespondenzbank auf.

Über sie ist ein großer Teil der verdächtigen Danske-Gelder geflossen. Im Zusammenhang mit verdächtigen Zahlungen aus Russland zahlte die Deutsche Bank im vergangenen Jahr 425 Millionen Dollar Strafe in den USA. Auch hier erwarten die Senatoren weitere Details darüber, „wer die involvierten Parteien sind und wie und warum die Bank die Zahlungen fazilitiert hat“.

Ob es jedoch tatsächlich zu dieser Untersuchung kommt, ist noch offen. Zwar wird das Repräsentantenhaus ab Januar von den Demokraten geführt. Im Senat haben jedoch weiterhin die Republikaner die Mehrheit. Beobachter halten es für unwahrscheinlich, dass die Partei US-Präsident Trump zusätzlichen Ärger bescheren will. Die Deutsche Bank ist schließlich die Hausbank des Präsidenten und seiner Familie.

Die Demokraten im Repräsentantenhaus bereiten ebenfalls Untersuchungen vor: Maxine Waters, die den einflussreichen Finanzausschuss leiten wird, hat bereits angekündigt, Antworten von der Deutschen Bank einfordern zu wollen.

Ein Sprecher der Bank in New York betonte, dass das Institut mit allen „autorisierten Untersuchungen“ kooperiere und seine juristischen Verpflichtungen ernst nehme. Schlichten politischen Forderungen von Senatoren oder Abgeordneten könne die Bank dagegen nicht nachgehen, weil sie verpflichtet sei, die Daten ihrer Kunden zu schützen.

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