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Generalversammlung Credit Suisse-Aktionäre winken Vergütungsbericht trotz massiver Kritik durch

82 Prozent der Eigner stimmen für die geplanten Vergütungen der Credit Suisse-Spitze. Insgesamt sollen 93,5 Millionen Franken ausgeschüttet werden.
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Credit Suisse-Aktionäre winken Vergütungsbericht durch Quelle: AP
Tidjane Thiam

Der Credit-Suisse-Chef erhält für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Vergütung von 12,7 Millionen Franken.

(Foto: AP)

Zürich Trotz öffentlicher Kritik an den gestiegenen Boni der Credit-Suisse-Spitze haben die Aktionäre den Vergütungsbericht der Großbank abgesegnet. Auf der Generalversammlung vom Freitag stimmten gut 82 Prozent der Eigner für den Bericht, der Festgehalt und Boni für die Geschäftsleitung und den Verwaltungsrat regelt.

Im Jahr davor hatten sich 80,8 Prozent der Eigentümer für den Vorschlag ausgesprochen. Die Abstimmung zum Vergütungsbericht ist zwar nicht bindend – Eine Zustimmung von weniger als 80 Prozent wird Experten zufolge von vielen Verwaltungsräten aber als Signal aufgefasst, das Thema aufzugreifen.

Im Fall der Credit Suisse hatte sich der Stimmrechtsberater Glass Lewis aus den USA sowie die Schweizer Ethos gegen den Vergütungsbericht ausgesprochen. Ethos vertritt hauptsächlich Schweizer Pensionskassen. „Für diese langjährigen Credit-Suisse-Investoren ist die Kluft zwischen den Vergütungen, die Sie heute vorschlagen, und dem Börsenverlust von rund 40 Prozent, den Ihre Bank 2018 verzeichnet hat, untragbar“, sagte Ethos-Direktor Vincent Kaufmann.

Die Bezüge der gesamten zwölfköpfigen Geschäftsleitung kletterten 2018 um ein Drittel auf 93,5 Millionen Franken. Konzernchef Tidjane Thiam erhielt mit insgesamt 12,7 Millionen Franken ebenfalls deutlich mehr.

  • rtr
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