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Georg Fahrenschon Sparkassen erwarten Kontoführungsgebühren für alle

Georg Fahrenschon, Präsident der Deutschen Sparkassen, glaubt, dass es bald keine kostenlosen Girokonten mehr geben wird. Vor Negativzinsen wolle er Privatkunden zwar schützen, ausschließen könne er sie aber nicht.
Die Sparkassen wollen vor allem Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen und Vermögen vor Negativzinsen schützen, so der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon. Quelle: dpa
George Fahrenschon

Die Sparkassen wollen vor allem Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen und Vermögen vor Negativzinsen schützen, so der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon.

(Foto: dpa)

BerlinDie deutschen Sparkassen gehen von einer flächendeckende Einführung von Gebühren für die Kontoführung aus. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, sagte der „Bild“-Zeitung (Freitagsausgabe): „Ich erwarte, dass es in einigen Jahren praktisch nirgendwo mehr kostenlose Girokonten geben wird.“ Für die Automatennutzung sollen Verbraucher aber auch dauerhaft nichts zahlen.

Die Einführung von Negativzinsen für Privatkunden wollte Fahrenschon dagegen nicht völlig ausschließen. „Vor allem Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen und Vermögen wollen wir davor schützen“, sagte der Sparkassen-Chef.

Negativzins bedeutet, dass die Sparer für ihre Guthaben bei der Bank keine Zinsen bekommen, sondern zahlen müssen. Hintergrund ist, dass Banken und Sparkassen bei der Europäischen Zentralbank derzeit Strafzinsen für ihre Einlagen zahlen. Diese Negativzinsen werden von einigen Banken, auch von Sparkassen, an einzelne Kunden mit großen Guthaben weiterberechnet. „Für Privatkunden sehe und wünsche ich mir das aber nicht“, sagte Fahrenschon.

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  • afp
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