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Geplatzter Übernahmeversuch Deutsche Börse kauft Aktien zurück

Rund zwei Wochen nach dem geplatzten Übernahmeversuch bei der Londoner Börse will die Deutsche Börse in großem Umfang eigene Aktien zurückkaufen. Damit kommt der Börsenbetreiber den opponierenden Aktionären entgegen.

HB FRANKFURT. Eine große Gruppe von Anteilseignern hatte die geplante Übernahme der Londoner Börse (LSE) für knapp zwei Mrd. € platzen lassen und eine Ausschüttung des dafür vorgesehenen Geldes an die Anteilseigner gefordert.

Die Aktien der Deutsche Börse legten am Mittwoch knapp zwei Prozent zu, nachdem das Unternehmen am Vorabend den Rückkauf eigener Titel im Wert von 448,4 Mill. Aktien in Aussicht gestellt hatte. Damit schüttet die Börse ihre Gewinnrücklagen aus und bleibt damit zunächst hinter der Forderung zurück, die für die LSE-Übernahme eingeplanten zwei Mrd. € vollständig auszuzahlen. Für 2006 will sich die Börse auf der Hauptversammlung am 25. Mai den Rückkauf von bis zu zehn Prozent ihrer Anteile genehmigen lassen. Außerdem will der Vorstand alle Optionen prüfen, um die Kapitalstruktur zu optimieren. Fonds hatten zuletzt mehrfach angemahnt, der Konzern nutze zu wenig die Vorteile von Fremdkapitalfinanzierung.

Der nun angekündigte Aktienrückkauf soll nach Versendung der Einladungen zu Hauptversammlung beginnen. Da diese fünf Wochen vor der Veranstaltung verschickt werden müssen, kann man damit spätestens bis Mitte April rechnen.

Analysten werteten das Rückkaufprogramm auch als Zeichen, dass eine Übernahme der LSE nun zunächst nicht mehr auf der Tagesordnung steht. Das Bankhaus Cheuvreux reagierten mit einer Anhebung des Kursziels für die Aktien der Börse auf 65 € von 63 € - und nahm damit einen Abschlag von zwei Euro je Aktie für die LSE-Übernahme aus der Kalkulation. Die Deutsche Börse hatte sich die umstrittene Übernahme zuletzt für den Fall eines Konkurrenzangebots für die LSE noch als Option offengehalten.

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