Geschäfte mit Krisenbank Monte Paschi Mailänder Justiz ermittelt gegen Deutsche Bank

Derivate-Geschäfte der Deutschen Bank mit dem Kriseninstitut Monte Paschi haben die Aufmerksamkeit der italienischen Justiz auf sich gezogen. Die Deutsche Bank betonte, mit den Behörden zusammen zu arbeiten.
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Die italienische Justiz nimmt Derivate-Geschäfte der Deutschen Bank mit dem Kriseninstitut Monte Paschi unter die Lupe. Quelle: dpa
Laufende Ermittlungen

Die italienische Justiz nimmt Derivate-Geschäfte der Deutschen Bank mit dem Kriseninstitut Monte Paschi unter die Lupe.

(Foto: dpa)

Frankfurt/BerlinDie italienische Justiz prüft Derivate-Geschäfte der Deutschen Bank mit der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi. Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittle in einer laufenden Untersuchung, zu der Transaktionen der Deutschen Bank mit Monte Paschi aus dem Jahr 2008 gehörten, teilte das größte deutsche Geldinstitut am Mittwoch mit. Das Bankhaus betonte, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

Beide Banken hatten Ende 2013 den Streit beigelegt. Der sogenannte Santorini-Deal ist einer von drei Derivate-Geschäften, die im Zentrum von juristischen Ermittlungen gegen Italiens drittgrößte Bank stehen. Monte Paschi hatte sich mit der Übernahme des Rivalen Antonveneta sowie riskanten Derivate-Geschäften übernommen und war wiederholt auf Staatshilfen angewiesen.

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