Gesprengte Geldautomaten Wie sich Banken gegen Panzerknacker schützen wollen

Die Serie gesprengter Geldautomaten reißt nicht ab, in NRW häufen sich die Fälle. Die Polizei sucht nach den Tätern, die Banken nach Möglichkeiten, sich zu schützen. Die Behörden empfehlen die sogenannte Tinten-Lösung.
Die Reste eines Vorraums einer Commerzbank-Filiale in Bielefeld: Bei den Sprengungen entstehen teils massive Schäden an Gebäude und Einrichtung. Personenschäden gab es bislang noch nicht. Quelle: dpa
Bilder der Verwüstung

Die Reste eines Vorraums einer Commerzbank-Filiale in Bielefeld: Bei den Sprengungen entstehen teils massive Schäden an Gebäude und Einrichtung. Personenschäden gab es bislang noch nicht.

(Foto: dpa)

FrankfurtEtwa 200 Raubüberfälle auf Banken gibt es jedes Jahr in Deutschland. Die Gefahr, geschnappt zu werden, ist groß – und die Beute mitunter gering. Doch Bargeld erbeuten hat weiter Hochkonjunktur – nur auf anderem Wege. Im Jahr 2015 sprengten Banden in Deutschland etwa 145 Geldautomaten in die Luft. Immer nachts waren vor allem entlegene, einzelstehende Automaten oder Vorräume ländlicher Filialen das Ziel. Die Beute kann 100.000 Euro betragen.

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