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Global Financial Centres Index Frankfurt fällt aus Top 10 der Finanzstandorte – London verliert an Boden

Die fünf führenden Finanzzentren weltweit schneiden im diesjährigen GFCI-Ranking allesamt schlechter ab als im Vorjahr. Das könnte schon bald Folgen haben.
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Zwar teilte die City of London zuletzt mit, dass wegen des Brexits bisher nur 5000 Bankenstellen aus London in andere EU-Finanzzentren verlagert wurden. Doch diese Jobs könnten erst der Anfang sein. Quelle: Reuters
Vollmond über Londons Bankenviertel

Zwar teilte die City of London zuletzt mit, dass wegen des Brexits bisher nur 5000 Bankenstellen aus London in andere EU-Finanzzentren verlagert wurden. Doch diese Jobs könnten erst der Anfang sein.

(Foto: Reuters)

Frankfurt In seiner Rolle als eines der führenden Finanzzentren verliert London weiter an Boden. Im diesjährigen GFCI-Index konnte die britische Hauptstadt zwar ihren zweiten Platz hinter New York behaupten, doch der Punkte-Vorsprung auf andere Standorte verringerte sich.

Im nächsten Jahr könnte London seinen zweiten Platz verlieren, so das Beratungshaus Z/Yen Group, das den Finanzstandort-Ranking Global Financial Centres Index (GFCI) jährlich erstellt.

In den GFCI-Index fließen bei der Beurteilung der Finanzumschlagsplätze Faktoren wie Infrastruktur oder die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften ein. Auffallend in diesem Jahr: Die fünf führenden Finanzzentren – New York, London, Hongkong, Singapur, und Schanghai – verloren im Rating allesamt an Boden. Der Vorstandsvorsitzende von Z/Yen, Michael Mainelli, macht dafür geopolitische Unruhen, Handelskriege und nicht zuletzt den Brexit verantwortlich.

Zwar teilte die City of London zuletzt mit, dass wegen des Brexits bisher nur 5000 Bankenstellen aus London in andere EU-Finanzzentren verlagert wurden. Doch diese Jobs könnten erst der Anfang sein, warnt die Verwaltungsbehörde – vor allem, wenn es am 31. Oktober zu einem No-Deal-Brexit kommt.

In der GFCI-Bewertungsskala sank London um 14 Punkte ab. Aufholen konnte hingegen Paris, das sich um 29 Punkte und zehn Plätze im Ranking verbessern konnte. Wenn sich diese beiden Trends im nächsten Jahr fortsetzen, könnte Paris im Ranking London einholen.

Grafik

Im Schnitt sank die Bewertung der Finanzzentren in diesem Jahr um 2,5 Prozent. Unter den Top Ten befinden sich sieben Finanzstandorte aus dem asiatisch-pazifischen Raum.

Auch im erstmals neben dem GFCI-Ranking veröffentlichten Fintech-Index befinden sich hauptsächlich asiatische Städte, dabei führen Peking und Schanghai die Liste an.

Nicht mehr unter den ersten zehn Finanzzentren ist Frankfurt, das von Platz zehn auf Platz 15 gesunken ist. Neu unter den zehn besten Städten sind dafür Shenzhen, Dubai und Sydney.

Mehr: Richter müssen sich derzeit mit der Frage beschäftigen, ob der britische Premier Boris Johnson die Abgeordneten in den Zwangsurlaub schicken durfte – und ob Johnson die Queen getäuscht hat.

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