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Griechenland Bankenverband schlägt sanfte Umschuldung vor

Die privaten Banken stehen hinter Wolfgang Schäubles Kurs, die Laufzeiten der griechischen Staatsanleihen um sieben Jahre zu verlängern. Und der Bankenverband hält noch mehr für vorstellbar.
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Eine griechische Euromünze. Quelle: dpa

Eine griechische Euromünze.

(Foto: dpa)

Berlin Der Hauptgeschäftsführer des privaten Bankenverbandes, Michael Kemmer, hat vor einem Zahlungsausfall Griechenlands gewarnt. Dieser würde hohe systemische Risiken bergen und könnte die gesamte Währungsunion erschüttern, sagte er in einem Gespräch mit dem Handelsblatt. Daher unterstützten die privaten Banken den Kurs von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Eine Beteiligung privater Gläubiger sei prinzipiell vorstellbar, dürfte jedoch nur am Ende der Kette stehen und müsse auf jeden Fall freiwillig erfolgen.

Kemmer vermisst bei dem Vorschlag Schäubles, die Laufzeiten der griechischen Staatsanleihen um sieben Jahre zu verlängern, allerdings noch wichtige Details. In der aktuellen Fassung dürften Finanzmärkte die Laufzeitverlängerung kaum als freiwillig ansehen, da die Höhe der Zinsen unklar sei. Das gelte auch für den Umgang mit Ausfallrisiken. Auch aktienrechtlich könne der Vorschlag für Gläubiger problematisch werden.

Daher schlägt Kemmer höhere Anreize vor, um die Beteiligung der Kreditwirtschaft an einer Laufzeitverlängerung für griechische Staatsanleihen zu fördern. So könnte eine Prolongation von Anleihen mit einer Garantie verbunden werden. Neue griechische Anleihen könnten etwa durch andere Staatsanleihen aus der Eurozone besichert werden.

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1 Kommentar zu "Griechenland: Bankenverband schlägt sanfte Umschuldung vor"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herrn Kemmer ist hoffentlich bewusst, dass Griechenland auch einfach pleite gehen könnte und seine Schulden nicht mehr zahlen würde.
    Die Aussage, eine Beteiligung privater Gläubiger sei grundsätzlich vorstellbar, ist deshalb absurd.

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