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Hamburg Commercial Bank Die Ex-HSH-Bank kehrt an den Anleihemarkt zurück

Nach der Privatisierung begibt die Hamburg Commercial Bank ihren ersten Bond über 500 Millionen Euro. Die große Nachfrage senkt der Renditeaufschlag.
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Ehemals hieß die Bank HSH Nordbank, heute hat sie neue Eigentümer. Quelle: dpa
Hamburg Commercial Bank

Ehemals hieß die Bank HSH Nordbank, heute hat sie neue Eigentümer.

(Foto: dpa)

FrankfurtDrei Monate nach der endgültigen Privatisierung und ihrer Umbenennung hat die Hamburg Commercial Bank ihr Debüt am Anleihemarkt geschafft: An diesem Donnerstag hat das aus der Landesbank HSH Nordbank hervorgegangene Institut seinen ersten Senior Preferred Bond platziert. Das Volumen beträgt 500 Millionen Euro, bei einer Laufzeit von drei Jahren.

Die Nachfrage für die neue Emission sei bei deutschen sowie internationalen Investoren sehr hoch, teilte die Bank mit. Seit mehr als zehn Jahren ist die Bank damit erstmals wieder mit einer unbesicherten Anleihe am Markt.

Die HSH Nordbank war Ende November 2018 unter großen Verlusten für die Steuerzahler an US-amerikanische Fonds verkauft worden. Dabei handelte es sich um die erste Privatisierung einer deutschen Landesbank.

Das Geldhaus war in der Finanzkrise vor allem durch faule Schiffskredite in eine Schieflage gerutscht und musste von den Ländern Hamburg und Schleswig Holstein mit voraussichtlich 17 Milliarden Euro gestützt werden. Die Endabrechnung der Rettungsaktion wird erst in einigen Jahren vorliegen.

Die verbliebene Restbank und deren neue Besitzer um den US-Fonds Cerberus wollen sich in Zukunft vor allem auf die Finanzierung von Gewerbeimmobilien und von kleinen und mittleren Unternehmen konzentrieren. Dazu sollen Ökostromprojekte und auch wieder Schiffe kommen. Allerdings sehr viel bescheidener als die alten Ambitionen des einst weltgrößten Schiffsfinanziers.

Die Orderbücher für die Debütanliehe wurden am Donnerstagmorgen von den Syndikatsbanken BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank, Goldman Sachs sowie der Hamburg Commercial Bank selbst mit einem ersten Renditeaufschlag von 90 bis 95 Basispunkten über dem branchenüblichen Referenzzins eröffnet. Aufgrund der Nachfrage von 1,2 Milliarden Euro von Großinvestoren, konnte das Institut den Aufschlag bis zum Mittag deutlich auf nur noch 75 Basispunkte senken.

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