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Hamburger Privatbank Berenberg baut Stellen in der IT ab

Die Hamburger Privatbank hatte ihre IT erweitert, um EU-Regularien erfüllen zu können. Jetzt müssen die 2016 geholten Mitarbeiter wieder gehen.
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Berenberg gilt nach der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena als die zweitälteste Bank der Welt. Quelle: picture alliance/dpa
Hauptsitz der Berenberg Bank in Hamburg

Berenberg gilt nach der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena als die zweitälteste Bank der Welt.

(Foto: picture alliance/dpa)

FrankfurtDie Hamburger Privatbank Joh. Berenberg Gossler & Company KG baut Stellen in der Informationstechnologie ab. „Wir haben in der vergangenen Woche gesprochen“, sagte Unternehmenssprecher Karsten Wehmeier am Dienstag gegenüber Bloomberg. Die Bank strebe einvernehmliche Lösungen an.

Um regulatorische Maßnahmen wie die EU-Finanzinstrumenten-Richtlinie MiFID II zu Bewältigung, habe das Geldhaus seine IT seit 2016 deutlich erweitert. „Nun führen wir sie wieder auf eine Normalgröße zurück.“

Zudem habe das Unternehmen beschlossen, das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen am Standort Düsseldorf einzustellen. Stattdessen betreue es die Kunden jetzt von Hamburg aus. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, sagte Wehmeier nicht.

Vergangene Woche hatte Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Bank mindestens 50 Arbeitsplätze im Aktiengeschäft streichen will. Die Entlassungen in diesem Bereich betreffen demnach Sales und Research. Berenberg setze den Personalbestand wieder auf das Niveau von Anfang 2017 fest, sagte Wehmeier damals.

Berenberg gilt nach der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena als die zweitälteste Bank der Welt. Das Unternehmen, das in der Vermögensverwaltung und im Asset Management aktiv ist, beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter. Im September verkaufte die Bank die Mehrheit an ihrer Schweizer Tochter. Über die Höhe des Kaufpreises war Stillschweigen vereinbart worden.

„Berenberg wird trotz der angesprochenen Maßnahmen im Jahre 2018 insgesamt ein Mitarbeiterwachstum haben“, sagte Wehmeier.

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