Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Hauskredite RBS droht wegen Ramschpapieren Milliardenstrafe

Die teilverstaatlichte Bank Royal Bank of Scotland (RBS) soll während der Finanzkrise in großem Stil faule hypothekenbesichterte Papiere verkauft haben. Der Bank droht nun eine Strafe von mehr als sechs Milliarden Euro.
Kommentieren
Eine Filiale der RBS in London. Die Bank hat bisher 1,9 Milliarden Pfund für einen Vergleich zurückgelegt. Doch die Strafzahlung könnte deutlich größer ausfallen. Quelle: dpa

Eine Filiale der RBS in London. Die Bank hat bisher 1,9 Milliarden Pfund für einen Vergleich zurückgelegt. Doch die Strafzahlung könnte deutlich größer ausfallen.

(Foto: dpa)

LondonDer größtenteils verstaatlichten britischen Royal Bank of Scotland (RBS) drohen einem Bericht zufolge empfindlich höhere Strafzahlungen für mutmaßliche Vergehen aus der Zeit der Finanzkrise. Die Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf von sogenannten Ramschpapieren in den USA könnten die Bank mehr als fünf Milliarden Pfund (6,4 Milliarden Euro) kosten, schrieb die „Times“ am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die RBS soll in großem Stil hypothekenbesicherte Papiere verkauft haben, obwohl sie von Problemen der zugrundeliegenden Hauskredite wusste. Bisher hat das staatlich gestützte Institut rund 1,9 Milliarden Pfund für einen Vergleich zurückgelegt.

Zuletzt hatte die Bank im November gut 400 Millionen Pfund Strafen an britische und US-Behörden wegen Vergehen im Devisenhandel gezahlt. Der britische Staat hatte das Geldhaus in der Finanzkrise mit dem Betrag von 45,5 Milliarden Pfund gerettet und ist seitdem größter Aktionär - zuletzt mit knapp vier Fünftel der Anteile. Seit 2008 schrieb die RBS in jedem Jahr Verluste. In den ersten drei Quartalen 2014 war das Institut aber in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Hauskredite: RBS droht wegen Ramschpapieren Milliardenstrafe"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.