Heinrich Haasis Sparkassenpräsident: USA und GB bremsen

Für den Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis, sind die Sparkassen Verlierer der Finanzmarktregulierung.
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Frankfurt/Berlin„Es ist wie so oft: Die, die man packen kann, die werden auch als erste gegriffen“, sagte Haasis in einem Gespräch mit dem Handelsblatt. So könne er nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet das risikoarme Mittelstandsgeschäft mit höheren Eigenkapitalanforderungen belegt werden soll, aber Hedge Fonds nach wie vor unreguliert seien. Die Finanzmarkregulierung könne sich nicht darin erschöpfen, das reale Bankgeschäft immer stärker zu belasten.

Für die weitere Regulierung des Finanzmarktes ist Haasis allerdings pessimistisch gestimmt. Die USA und Großbritannien hätten sich von den 2009 vereinbarten Zielen der internationalen Gemeinschaft, dass kein Produkt unreguliert bleiben und keine Bank mehr einen Staat erpressen könne, verabschiedet. „Man sieht jetzt offenbar eher den jeweils eigenen Finanzplatz in Gefahr“, glaubt Haasis.

Trotz aller Beteuerungen glaubt der Sparkassenpräsident auch nicht, dass die USA die härteren Eigenkapitalanforderungen nach Basel III einführen werden. Das sollte aber nicht ohne Konsequenzen haben: „Es wäre unverständlich, warum dann in Europa die Regierungen uns in dieses Korsett zwingen wollen“, so Haasis. Ansonsten hofft er, dass die neuen Eigenkapitalregeln tatsächlich erst 2018 gelten werden. Aktuell erfüllten mehr als die Hälfte der 423 Sparkassen diese Anforderungen.

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3 Kommentare zu "Heinrich Haasis: Sparkassenpräsident: USA und GB bremsen Regulierung "

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  • Eine Feststellung, die Frau König, einmal zur Kenntnis nehmen und die Korrektur der Regulierung bedarfsgerecht neu fassen sollte.

  • Ach Sie meinen wie die Sparkassen bei den Finanzspritzen für die Landesbanken?

    Na dann ist ja gut....

  • Es ist halt, wie so oft: denjenigen, die sich nicht wehren können, zwingt man eherne Regeln auf, die anderen verabschieden sich klammheimlich durch die Hintertür....

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