HNA-Gruppe Übernahme der Gategroup hat juristische Folgen

Die Übernahme des Airline-Caterers Gategroup durch die chinesische HNA-Gruppe ruft die Staatsanwaltschaft Zürich auf den Plan. Die Ermittlungen sollen sich aber nicht gegen das chinesische Unternehmen richten.
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Das chinesische Konglomerat kämpft mit Finanzschwierigkeiten. Quelle: Reuters
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Das chinesische Konglomerat kämpft mit Finanzschwierigkeiten.

(Foto: Reuters)

ZürichIm Sommer 2016 schluckte die chinesische HNA-Gruppe den Airline-Caterer Gategroup. Jetzt hat der Deal ein juristisches Nachspiel. Laut Medienberichten hat die Staatsanwaltschaft Zürich im Zusammenhang mit der Gategroup-Übernahme ein Verfahren eingeleitet. Die Ermittlungen sollen sich aber nicht gegen HNA richten. Gegen wen ermittelt wird, ist bislang nicht bekannt. Weder Gategroup noch HNA wollten den Vorgang zunächst kommentieren. Die Staatsanwaltschaft war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Die schweizerische Finanzaufsicht Finma hatte HNA im November vorgeworfen, im Wertpapierprospekt für die Gategroup-Übernahme irreführende oder unvollständige Angaben gemacht zu haben. Die HNA-Übernahme war Teil einer insgesamt 50 Milliarden Dollar schweren Einkaufstour von HNA, zu der auch Beteiligungen an der Hotelkette Hilton sowie der Deutschen Bank gehörten. Nach den Zukäufen kämpft das chinesische Konglomerat derzeit mit Finanzschwierigkeiten und will mehrere Beteiligungen wieder zu Geld machen. 

 

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