Hohe Kosten und strenge Regulierung Das Investmentbanking ist die Achillesferse der Deutschen Bank

Früher galt sie als Ertragsbringer, heute ist die Investmentsparte die größte Baustelle der Deutschen Bank. Der Rückbau gestaltet sich schwierig.

FrankfurtEinige Stunden war unklar, welcher der Investmentbanking-Chefs der Deutschen Bank als amtsmüder galt: der Handelsspezialist Garth Ritchie oder der Fusionsberater Marcus Schenck. Kurz vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung am Sonntagabend verdichteten sich aber die Anzeichen dafür, dass Garth Ritchie als alleiniger Chef der Sparte übrigbleiben wird.

Auf Ritchie, der jahrzehntelang im Aktienhandel arbeitete, wartet eine Mammutaufgabe: Viele Investoren und auch Bankenaufseher fordern weitere Einschnitte in der Investmentbank. Insbesondere das Geschäft in den USA gilt als überdimensioniert.

 
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