Hypovereinsbank HVB wappnet sich für schwere Zeiten

Niedrige Zinsen und ein volatiles Marktumfeld seien kein kurzfristiges Problem, sagt HVB-Chef Theodor Weimer. Die Hypovereinsbank stellt sich auf die neuen Bedingungen ein. Und setzt stärker auf Privatkunden.
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Privatkunden sind wieder wichtig: Die Hypovereinsbank modernisiert ihr Filialnetz. Quelle: dpa
Hypovereinsbank

Privatkunden sind wieder wichtig: Die Hypovereinsbank modernisiert ihr Filialnetz.

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MünchenDie Hypovereinsbank stellt sich nach einem stabilen Gewinn im ersten Halbjahr auf ein anhaltend schwieriges Marktumfeld ein. „Wir betrachten die niedrigen Zinsen, die volatilen Märkte und die zunehmenden regulatorischen Anforderungen als strukturelles und nicht als temporäres Phänomen“, erklärte HVB-Chef Theodor Weimer am Donnerstag in München. „Entsprechend richten wir uns darauf aus.“

In den ersten sechs Monaten verbuchte die Tochter der italienischen Großbank UniCredit einen Gewinn von 326 Millionen (Vorjahr: 324 Mio) Euro. Die erstmals angefallene EU-Bankenabgabe belastete die Halbjahres-Bilanz mit rund 70 Millionen Euro.

„Das zweite Quartal hat den verhaltenen Jahresstart wettgemacht“, sagte Weimer. Für das Gesamtjahr stellt er sich weiter auf einen moderaten Ergebnisrückgang ein. Die HVB hatte einen umfassenden Umbau ihres Privatkundengeschäfts mit der Modernisierung ihrer Filialen auf den Weg gebracht. Das Vorhaben verlaufe absolut planmäßig und werde bis Jahresende abgeschlossen sein, erklärte die Bank

  • dpa
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