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Immobilienbank Aareal verhandelt wohl über den Teilverkauf der Software-Sparte

Unterrichteten Kreisen zufolge soll das Institut Gespräche mit potenziellen Käufern über den Verkauf eines Minderheitsanteils an Aareon führen.
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Aareal Bank verhandelt wohl über Teilverkauf der Software-Sparte Quelle: PR
Aareal Bank Group in Wiesbaden

Der Immobilienfinanzierer könnte Teile seiner Dienstleistungstochter verkaufen.

(Foto: PR)

Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank will sich offenbar von einem Minderheitsanteil an seiner Software- und Dienstleistungstochter Aareon trennen. Aareon bietet die Beratung, Abrechnungssoftware und Datenanalyse für Immobiliengesellschaften und Vermieter an.

Man habe bereits Interessensbekundungen von Family Offices und Finanzinvestoren erhalten, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Sie baten um Anonymität, da die Informationen vertraulich sind.

Aareal könnte bis zu 30 Prozent der Geschäftseinheit verkaufen, was dazu beitragen könnte, den Aktienkurs der in Wiesbaden ansässigen Bank anzuschieben, sagten die Personen. In einer Notiz im Mai bewertete Analyst Jochen Schmitt von der Metzler Bank die Sparte mit etwa 550 Millionen Euro, ausschließlich Verbindlichkeiten. Die Sparte habe versteckten Wert und habe ein Zahlungsverarbeitungsinstrument, das für Kunden entscheidend sei und Einlagen aus dem Immobiliensektor anziehe.

Ein Sprecher von Aareal lehnte eine Stellungnahme ab.

Laut dem Geschäftsbericht 2018 erzielte Aareon einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 35,9 Millionen Euro bei einem Umsatz von 236,6 Millionen Euro.

Finance Briefing
  • Bloomberg
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